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Je komplexer Kommunikations- und Sicherheitsanlagen sind, desto wichtiger ist es, dass die dazugehörigen Management-Systeme einfach zu bedienen sind. Genau hier setzt die Intercom 2.0-Plattform von Schneider Intercom an. Wir sprachen mit Vertriebsleiter Michael Schenkelberg darüber.
ES: Herr Schenkelberg, das Jahr 2010 steht bei Ihnen ganz im Zeichen von Intercom 2.0. Was konkret ist damit gemeint? Intercom 2.0 heißt, dass wir unseren Kunden ab sofort alle Systeme aus einer Hand bieten können, auch Lösungen, die man bisher nicht direkt mit dem Namen SCHNEIDER INTERCOM in Verbindung gebracht hat. Das gilt zum Beispiel für die Videoüberwachung, Funksprechsysteme und Zutrittsberechtigung.
Intercom 2.0 steht für die nächste Entwicklungsstufe unserer IP-Intercom Systeme. Seit mehreren Jahren treiben wir den Einsatz der IP-Technologie im Intercom-Bereich maßgeblich voran. Angefangen hat es mit dem Übertragungsstandard Intercom over IP. Danach kamen die IP Intercom-Server GE 800 und GE 300. Zu Beginn dieses Jahres haben wir unser Sortiment um erste IP-Intercom Endgeräte erweitert. Unsere neuen Design-Sprechstellen sind 100 % IP-fähig. Damit schließt sich der Kreis. Sicherheitsanlagen, Kommunikationssysteme und Haustechnik verschmelzen dank Intercom 2.0 zu einem System. ES: Wie funktioniert das?Wir machen uns die Vorteile der IP-Technologie zunutze. Via IP sind bekanntlich alle denkbaren Datenformate übertragbar. So können auch mit unseren IP-Intercom Servern GE 800 und GE 300 alle Daten übertragen werden. Eine intelligente Verknüpfung und Integration verschiedener Sicherheits- und Kommunikationsanlagen in einem übergeordneten Management-System ist somit viel einfacher zu realisieren. Dieses Management-System ist mehr als die Summe seiner Teile. Denn es arbeitet tatsächlich systemübergreifend. So lässt sich unter anderem die Verknüpfung von Videotechnik und Zutrittsberechtigung zur Steigerung der Sicherheit auch besser umsetzen. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass vor allem das Sicherheitsmanagement dank Intercom 2.0 deutlich vereinfacht wird. Wer sich einmal für die IP-Plattform entscheidet, kann jegliche Kommunikations- und Sicherheitslösung integrieren, auch zu einem späteren Zeitpunkt. ES: Was ist mit bereits bestehenden Anlagen?Die Server bieten nicht nur ein hohes Maß an Investitionssicherheit, sondern sind zugleich auch rückwärtskompatibel. So wie übrigens alle unsere Lösungen. ‚Evergreen Philosophie’ nennen das unsere Entwickler. Der Clou ist, dass die Server im Prinzip wie herkömmliche IP-Server arbeiten, aber ein eigenes Betriebssystem haben. Ihre Ausgangsleistung von 400 MIPS ist skalierbar. Durch zusätzliche Interface- und Anwendungskarten mit eigener Rechnerleistung kann man die Leistung jederzeit ausbauen. Dazu bedarf es keiner neuen Hardware, lediglich zusätzlicher Lizenzen. Und um konkret auf ihre Frage zurückzukommen, an die IP-Server lassen sich auch ältere analoge oder digitale Geräte sowie SIP-Server, -Telefone und analoge Telefone anbinden. Im Rahmen unserer Roadshow haben wir sogar ein ‚altes Schätzchen’, sprich eine Sprechstelle aus den 80er Jahren, angeschlossen. ES: Apropos Sprechstelle, welche Rolle spielen bei Intercom 2.0 die IP-Intercom Endgeräte?Im Prinzip machen Sie es möglich, dass wir unseren Kunden alles aus einer Hand bieten können. Das heißt im Klartext, das Sortiment umfasst insgesamt vier Hauptproduktlinien. Das sind Lösungen aus Kunststoff, Modelle mit Vandalenschutz, Geräte mit Folienoberfläche und Notrufsprechstellen. Daneben gehören SIP-Module für die Türkommunikation zum Lieferprogramm. Nach dem Baukastenprinzip können sich Anwender daraus ihre individuellen Systeme zusammenstellen. Insgesamt sind rund 80 Varianten möglich – zum Beispiel auch Geräte mit integrierter Videokamera und vandalengeschützte Türsprechstellen. Alle Geräte sind absolut robust, beliebig erweiterbar und optisch ansprechend. Mit einer Bandbreite von 16 Kilohertz bieten sie eine optimale Audio-Übertragungsqualität. So einfach das übergreifende Management dank Intercom 2.0 ist, so leicht lassen sich alle Intercom 2.0-Geräte übrigens auch bedienen. Grafik-Displays und eine innovative Menüführung sorgen dafür, dass Nutzer immer den Überblick über alle Funktionen und Einstellungen haben. [www.schneider-intercom.de]
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