Anmelden


Social Media

Unsere Redaktion, vertreten durch die Chefredaktion hält die LinkedIn Community auf dem Laufenden...

...weiter zu LinkedIn
Mit diesem Kanal informieren wir über Videobeiträge unterschiedliche Gruppen zu Sicherheitsthemen und News der Sicherheitsindustrie...

...weiter zu Vimeo
Mit einem eigenen YouTube-Kanal informieren wir die Sicherheitsbranche über neue Anwendungen, Meinungen und Standards im Bereich Sicherheit...

...weiter zu YouTube

Eventkalender

Dezember 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31

Kommende Events

Keine Termine

Sec Global Blog

13.08.18
Wenn Smart-Home nicht sicher ist
Das Thema Smart Home bestimmt immer mehr den B2C Markt. Die Anzahl der Wohnungs- und Hausbesitzer, die heute Licht, Heizung/Klima oder auch zum Beispiel die Alarmanlage oder die Videoüberwachung übervernetzte Strukturen steuern möchten, nimmt stetig zu. In den nächsten Jahren ergeben sich durch die Nutzung von Internet of Things (IoT) somit attraktive Chancen auf dem Markt für Hausautomationssysteme. Der Markt für Hausautomationssysteme wird bis zum Jahr 2022 voraussichtlich US$ 79,57 Milliarden erreichen. Eine Wachstumsrate von 11,3% im Prognosezeitraum zwischen 2017 und 2022 ist beeindruckend. Das Wachstum dieses Marktes wird durch die Kostensenkungsmaßnahmen durch Hausautomationssysteme vorangetrieben. Es besteht eine große Anzahl von Herstellern, die ihr Produktportfolio erweitern und die zunehmende Bedeutung von Heimüberwachung aus der Entfernung. Der Unterhaltungssteuerungsmarkt (Alexa, Google Home) wird voraussichtlich den größten Anteil unter den verschiedenen Produktsegmenten auf dem Markt für Hausautomationssysteme haben. Das Wachstum der Audio-, Volumen- und Multimediaraumsteuerungen wird durch den Komfort, der durch diese Steuerungen geboten wird, zum Steuern und Verwalten der Unterhaltungssysteme in einem Haus gesteuert. Auch in Deutschland ist das vernetzte Zuhause in aller Munde. Allerdings ist in der Diskussion um diese integrierten Lösungen die Qualität ein kritisches Thema. Nach neu- en Untersuchungen der Stiftung Warentest und einem Bericht von Spiegel Online wurde festgestellt , dass die untersuchten Systeme im Bereich Smart Home nicht uneingeschränkt als Einbruchsschutz taugen. Die Stiftung Warentest hat vier bekannte Systeme getestet und einige Schwachstellen entdeckt. Im Ergebnis raten die Berliner Haus- und Wohnungsbesitzern sich nicht nur Folgende Modelle wurden getestet.: • Devolo Home Control • Homematic IP von eQ-3 • Innogy Smarthome • Telekom Magenta Smarthome Alle Lösungen sind für die DIY-Installation gedacht. In der Praxis sind die Systeme per App kontrollierbar steuerbar und individuell an persönliche Wohnverhältnisse anzupassen. Die Stiftung Warentest ging in ihrem Test von einer Wohneinheit aus, die mit einer Steuerungszentrale, zwei Bewegungs- und sechs Öffnungsmeldern für Fenster und Türen ausgestattet wurde. Dazu kommt eine Innensirene oder ein anderer akustischer Melder. Ebenso kommt bei einigen Geräten eine Kamera zu Einsatz. Die Preise für die Systeme liegen je nach Hersteller zwischen 380 und 650 Euro. Nach Aussage des Warentest-Teams haben viele Zentralen einen "ordentlichen Funktionsumfang und solide Sicherheitskonzepte“. Und trotzdem schneidet kein System gut ab. Einbruchsschutz steht zwar bei den Funktionsbeschreibungen ganz oben, allerdings kann keine Lösung überzeugen: Nur das System Homematic IP von eQ-3 schneidet noch mit "befriedigend" ab. Die drei anderen Systeme bekommen alle nur ein "ausreichend". Verbraucherfreundliche Bedienung ist dabei nicht das Problem. Und das Montieren und das Inbetriebnehmen sind wirklich einfach. Leider halten die Systeme aber nicht beim Alarmieren im Einbruchfall ihre Versprechen. Das führte zu Punktabzügen. So haben die Steuerungszentralen im Falle eines Stromausfalls oder bei Stromunterbrechung durch Steckerziehen keine Energiereserve. Noch nicht einmal werde der Nutzer mit einem Warnton über die Unterbrechung informiert. Ein Umstand, der nach Meinung der Tester einfach abzustellen sei und schlicht ärgerlich wäre. Generell ist die Sabotage dieser Systeme zu einfach und nur zwei von vier Systemen melden Ausfall oder Manipulation. Bei dem Homematic-IP- System belieben die Melder bei Ausfall der Zentrale mit der Innensirene in Kontakt. Nach dem Spiegel Online Bericht lobt die Stiftung Warentest auch, „dass eQ-3 als einzige Firma sowohl ihre Innensirene als auch seine Bewegungs-, Fenster- und Türöffnungsmelder vor Sabotage zu schützen versucht“. Nach dem Testbericht zeigt die Innensirene des Devolos Systems zumindest Alarm, wenn jemand sie abreißen will. Bei den Produkten von Telekom und Innogy gab es bei Sabotage angeblich kein akustisches Signal. Ähnlich wie die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen raten die Experten der Stiftung Warentest erst einmal in gute Schlösser sowie in Tür- und Fenstersicherungen zu investieren, Kellertüren richtig zu sichern oder z.B. Leitern, die gerne von Einbrechern als Steighilfen benutzt werden, aus dem Garten zu entfernen. Die schöne Smart-Home-Welt hat mit diesem Test leichte Kratzer abbekommen. Es stellt sich die Frage, was für eine Qualität von Sicherheit möchte ein Privathaushalt heute haben? Die Antworten sind vielfältig. Auch die Sicherheitsbranche bietet preiswerte Alarmlösungen für Zuhause an. Im September wird die Branche sicherlich auch über diese Entwicklung auf dem Markt diskutieren. Eine Diskussionsplattform bietet die Messe Essen mit der Security als Branchenevent im September vom 25.-28. September. Hier gilt das Know-how der Experten als Errichter und Planer und nicht das Segment mit Do-it-Yourself-Produkten. Vernetzte, smarte Lösungen können wir Anfang September auf der IFA in Berlin sehen. Und sicherlich sollte man die Smart-Home-Lösungen im Auge behalten.
20.07.18
Innovationskraft und Konzentration Eine Branche im Wandel zwischen Digitalisierung und Dienstleistung
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung eröffnen der Sicherheitsbranche neue Perspektiven in der Planung und Umsetzung von Sicherheitsprojekten. Anders als in der Vergangenheit können sämtliche Prozesse aus einem System heraus gesteuert und kontrolliert werden. Die meist ganzheitlichen IP-basierten Sicherheitsmanagementlösungen stellen aber komplett neue Anforderungen an Planer, Errichter und Anwender. Besonders IT-Sicherheit wird zu einem essentiellen Bestandteil eines jeden gebäudetechnischen Projekts und hier müssen die richtigen Partner im Boot sitzen. In diesem Spannungsfeld zwischen Sicherheitstechnik und IT-Sicherheit zeigt die Praxis, dass mangelndes Problembewusstsein der Anwender, eine fehlende Analyse der bestehen- den Sicherheitsrisiken oder schlicht ein falschverstandenes Kostenmanagement jegliche Formen von Sicherheitslösungen torpedieren. Die Sicherheitsindustrie will sich in der Gebäudetechnik engagieren, zeigt seinen Kunden vernetzte Konzepte mit Attributen, die mit vielen Superlativen beschrieben werden. Lösungen werden vernetzt, aber die im Objekt verwendete Infrastruktur bietet keine engmaschige Sicherheitsarchitektur sondern es klaffen große Lücken – sei es durch fehlenden Schutz in Ermangelung einer modernen IT-Software oder weil installierte Sicherheitselemente trotz Sabotageschutz in Hackermanier ausgetrickst werden können. Die Sicherheitsindustrie befindet sich in einer Aufbruchphase. In der Vergangenheit wurden vielfach Sicherheitslösungen von einem Hersteller und nur in einem bestimmten Bereich angeboten. Heute sind offene Architekturen ‚state of the art’ und die Anbieter wissen um die Bedeutung dieser notwendigen Flexibilität und der damit verbundenen anspruchsvollen Technologie. Zum Thema IT-Sicherheit - auch im Kontext zu Video- und anderen Sicherheitssystemen - finden im September und Oktober zwei Foren satt, die Pflichttermine für alle Experten sind, die diese Themen auf der Tagesordnung haben. Die Messe SECURITY in Essen vom 25.09. – 28.09.2018 mit einem neuen Schwerpunkt ‚IT-Security’ und die it- sa in Nürnberg vom 9.10 - 11.10.2018 sollte niemand verpassen. Auch im Hinblick auf die datenschutzrechtlichen Bestimmungen für IP-basierte Sicherheitstechnik gibt es noch eine Menge von Informationen, die heute für seriöse Anbieter von Sicherheitstechnik von großer Bedeutung sind. Hier haben z. B. Hersteller von Videotechnik praxisnahe und anwenderfreundliche Lösungen entwickelt. MOBOTIX bietet mit dem Cactus Concept für ein vor Hackerangriffen zuverlässig und vollständig geschütztes End-to-End-Videosystem. Wenn Sie sich fra- gen, warum es Cactus heißt, gibt Mobotix eine logische Erklärung, die wirklich plakativ und über- zeugend ist. So heißt es in der Beschreibung von Cactus Concept: „Lassen Sie sich jetzt nicht mehr angreifen, wenn jemand Ihre kerngesunde IT- Landschaft in eine IT-Wüste verwandeln will“. Ein gutes Beispiel wie sichere Videoüberwachung auch funktioniert. Unser Angebot zur Security in Essen Aber auch andere Anbieter zeigen im September auf der security in Essen ihre Sicherheitskonzepte und wir bieten Ihnen dazu einen Kurzführer auch für Lösungen, die sie bei dem einen oder anderen Aussteller in Sachen IT-Sicherheit vermutet hät- ten. Ab dem 20.09.2018 bieten wir Ihnen diese Informationen als Tourguide als Podcast, auf der Website und klassisch als pdf zum Download oder gedruckt – exklusiv für Leser und registrierte Nutzer unserer Website. www.euro-security.de geht am 15.08.2018 mit einem vollständig neu gestalteten Netzauftritt online. Video, Podcast, Blog und weiterhin immer die aktuellsten Artikel bieten Ihnen crossmedial die ganze Welt der Sicherheit. Wir freuen uns, auf die neuen Möglichkeiten, Sie zu informieren und wir hoffen, Sie werden unser Angebot rege nutzen.
25.05.18
Stadionverbote schaffen Sicherheit
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem heute veröffentlichten Beschluss vom 11. April 2018 (1 BvR 3080/09) festgestellt, dass bundesweite Stadionverbote für gewalttätige Stadionbesucher zulässig sind. Demnach reiche für ein Stadionverbot bereits die Sorge aus, dass von einer Person die Gefahr künftiger Störungen ausgehe.

Hessens Innenminister Peter Beuth hat den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, wonach bundesweite Stadionverbote für gewalttätige Fußball-Chaoten als zulässig erklärt wurden, ausdrücklich begrüßt. „Die Karlsruher Richter bestätigen mich in meiner schon immer vertretenen Auffassung, dass gewaltsuchende und gewalttätige Randalierer nichts in einem Fußballstadion zu suchen haben. Diese Anti-Fans beschädigen unseren Sport und stellen eine Bedrohung für jeden Stadionbesucher und echten Fan dar. Die Vereine sollten daher das Urteil des Bundesverfassungsgerichts als klaren Auftrag verstehen: bundesweite Stadionverbote für die Gewalt-Fans. Zugleich sehe ich die Vereine nun verstärkt in der Pflicht, diese Stadionverbote auch konsequent umzusetzen. Nur mit einer klaren Haltung machen wir den Krawallmachern deutlich, dass sie nichts mit Fußball zu tun haben und schaffen Sicherheit in unseren Stadien“, sagte Peter Beuth. Auf Initiative des Hessischen Innen- und Sportministers Peter Beuth hat die 41. Sportministerkonferenz (SMK) bereits im November 2017 ein klares Signal gegen Gewalt im Fußball gesetzt. Die SMK hat eine klare Haltung und auch konkrete Taten der Vereine eingefordert. Diese müssten in ihrem eigenen Interesse dafür sorgen, Gewalttäter aus Fußballstadien zu verbannen. Die Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten müssten konsequent von den Vereinen und dem Deutschen Fußball Bund (DFB) umgesetzt werden. Nur mit einer Ächtung der Problemfans durch die Vereine können die Störer aus den Stadien und aus dem Fußball verbannt werden, erklärten damals die Sportminister gemeinsam. Erlassene Stadionverbote seien bei Vorliegen der Voraus-setzungen bedingungslos umzusetzen. Aus Sicht von Sportministerkonferenz ist es an den Vereinen, ebenso unmissverständliche Taten folgen zu lassen. In den Stadien sind die Vereine für die Sicherheit zuständig. Außer- halb kümmert sich die Polizei darum. Es muss daher im gemeinsamen Interesse sein, Hooligans, Extremisten und Krawallmacher aus den Stadien heraus zu halten. Mehr Gewalt und Verletzte Laut des Jahresberichts der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) wurden in der zurückliegenden Spiel- zeit in deutschen Stadien der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga mehr Pyrotechnik abgebrannt, die Zahl der eingeleiteten Verfahren stieg in der Saison 2016/17 um 18 Prozent auf 669. Auch die Einsatzstunden der Polizei stiegen signifikant um sieben Prozentpunkte, so dass insgesamt in der Saison 2016/17 rund 2,24 Millionen Arbeitsstunden anfielen. Die Zahl der Verletzten liegt nach wie vor auf einem hohen Niveau. 1.226 Personen trugen in der Spielzeit 2016/17 durch Gewalt bei Fußball- spielen Verletzungen davon. 504 davon waren Unbeteiligte. „Gewalttäter und Chaoten, die friedliche Stadionbesucher verängstigen und Hass-Parolen verbreiten, haben in unseren Sportstätten nichts zu suchen. Das gilt auch für das Abbrennen von 1.000 Grad heißer Pyrotechnik und zwar ausnahmslos“, so Innenminister Peter Beuth. Steuerbetrug bei Sicherheitdienstleistern Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Sicherheitskräften und der vorhandenen Personalprobleme der Branche werden zwangsläufig auch Subunternehmen beauftragt. Der Personalbedarf in manchen Branchensegmenten könne manchmal nicht so kurzfristig wie notwendig oder vom Auftraggeber gewünscht durch ein Unter- nehmen alleine realisiert werden. Die Finanzbehörden sehen Milliardenschäden durch Steuerkriminalität, die durch diese Verschachtelung der Aufgaben entsteht und so eine Transparenz der Steuerschulden bei Sicherheitsservices erschwert. Nur ein kleiner Teil des Umsatzes in der Sicherheitsbranche entfällt auf die Subunternehmer, die mit den Hauptakteuren zusammenarbeiten. Videomarkt weiter im Umbruch Auf dem deutschen Videomarkt ergeben sich in den letzten erhebliche Veränderungen im Hinblick auf Marktanteile, Besonders chinesischer Anbieter versuchen wie im Weltmarkt auch in Deutschland die Spitzenplätze zu belegen. Im Mai 2018 hat der chinesische Marktführer Hikvision die Securetecc GmbH als Distributoren gewinnen können. Zusätzlich erhöht sich der Druck auf den konventionellen Videoüberwachungsmarkt durch die Einführung von Smart-Video-Lösungen dramatisch. Bosch und der chinesische Hersteller Dahua haben neue Unternehmen nur zur Bearbeitung dieses Segments gegründet. Mit dieser neuen Strategie wird sich das Marktgleichgewicht verschieben. Facherrichter werden in Verlauf der nächsten Jahre nur noch 60% des heutigen Marktes bedienen. Der verbleibende Anteil wird von Elektroerrichtern und über Kanäle des B2C Bereichs bearbeitet werden.
29.04.18
Digitalisierung erleichtert Industriespionage
Sicherheit von Unternehmen nimmt immer wichtigere Stellung ein Die Werte der Statistiken, die Wirtschaftskriminalität abbilden, sind in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. Unternehmer müssen sich ernsthaft Sorgen machen, geht doch um Unternehmenswerte in Form von Daten und anderen Unterlagen, die z.B. durch Spiona- ge in die Hände Dritter vgeraten können. Datendiebstahl bedeutet einen erheblichen finan- ziellen Schaden und nicht jedes Unternehmen schützt sich vor den modernen Formen der Kriminalität. Stand früher Abhörspionage oder die klassische Veruntreuung von Unternehmenswerten durch einzelne Mitarbeiter im Mittelpunkt der Unternehmenssicherheit, steht heute durch die fortschreitende Digitalisierung die virtuelle Welt mit allen Facetten im Vordergrund. Ziel der Kriminellen sind hier vor allem firmeninterne Netzwerke. Bestehende Schnittstellen zum Internet eröffnen Lücken für die ’Bösen’. Lokale Firmennetzwerke, Online-Datenspeicher wie Cloud-Dienste oder Email-Server werden angegriffen. Eine exportorientierte Nation wie Deutschland, bekannt für "Made in Germany" in aller Welt steht mit seinen produzierenden Unternehmen besonders Fokus von Wirtschaftskriminellen. Schließlich basiert die Qualität deutscher Produkte auf großen Investitionen im FuE- Bereichen deutscher Hersteller. Genau hier setzen andere internationale Mitbewerber an und verschaffen sich das Know-how für die Produktion gleicher Produkte auf dem illegalen Weg. Kopieren ohne Eigenleistung ist einfach der Weg und spart erheblichen Kostenanteil ein. Die Vorzeige-Industriezweige wie der klassische Maschinenbau, der Automobilbau oder der Baumaschinenbereich sind besonders häufig das Ziel von Spionageaktionen. Selbst mit altbekannten Pishingaktionen versuchen Hacker an unternehmenskritische Informationen zu gelangen. Cloud-Dienste, die große Datenmengen unterschiedlicher Kunden in einem System auf zen-tralen Servern lagern, stehen heute besonders im Fokus von Hackern. Mit nur einer Attacke kann eine große Menge von Daten in falsche Hände kommen. Leider scheinen manche Betreiber es mit der Sicherheit nicht ganz so genau nehmen und das geschieht zur Freude der Kriminellen. Benutzer sollten bei der Auswahl des Clouddienstleisters nicht nur auf das Preis-Leistungsverhältnis achten, sondern insbesondere den Verschlüsselungsstandard prü- fen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird. Neben den externen Cloud-Diensten existieren auch unternehmenseigene Cloud-Server: Externe Cloud-Server von Drittanbietern sind grundsätzlich für die Nutzung unkritischer Daten hervorragend geeignet. Sensible Firmeninformationen wie Kunden- und Finanzdaten sowie Forschungsergebnisse sollten jedoch mit internen Cloud-Lösungen gelagert werden. Der interne Cloud-Dienst kann besser an die Bedürfnisse des eigenen Unternehmens flexibler angepasst werden und trotzdem sind diese Services langfristig sogar erheblich günstiger. Ein wirksamer Schutz vor Industriespionage ist definitiv diese Art von Services.
30.03.18
Der Smart-Home-Markt setzt zum Panthersprung an
Eine Branche geht nun von der Wartestellung in die Offensive. Die Messen ifa (Internationale Funkausstellung) in Berlin 2017, die CES (Consumer Electronics Show )in Las Vegas im Januar 2018, der MWC (Mobile World Congress) in Barcelona Ende Februar setzten Trends und auf der Light & Buildling in Frankfurt ab dem 18. März 2018 werden bedeutende Neuheiten bei Smart-Home-Lösungen vorstellen für den deutschen und internationalen Markt vorgestellt. Bis 2022 sollen nun rund acht Millionen der deutschen Haushalte diese modernen Steuerungslösungen benutzen und für die Branche ist ein Umsatz von 4,3 Milliarden Euro ist vorausgesagt. Warum gerade jetzt nach Jahren einer langsam ansteigenden Wachstumsphase der Zeitpunkt ist, dass ein rasantes Wachstum verzeichnet werden kann, erklärt sich aus dem heutigen Stand der Technik. Denn die Zeit ist reif und der Markt für smarte Steuerungssysteme in Gebäuden wächst wirklich um bis zu 26% jährlich. Dank Smartphone und Netzwerktechnik. Mit dem Internet als Basis wird alles möglich und durch die Künstliche Intelligenz (KI) kann die Vernetzung der einzelnen Geräte im Haus zu jeder Zeit analysiert und benutzerfreundlich betrieben werden. Sicherheit und Gebäudetechnik Die Sicherheitsbranche agiert in diesem Bereich nicht einheitlich und befindet sich teilweise auch noch in einem Findungsprozess. Und nicht immer findet eine engere Zusammenarbeit statt, die in diesem Bereich notwendig ist. Aber man ist auf dem Weg. So setzen die Alarmanbieter im Smart-Home-Markt noch nicht auf Sprachassistenten wie Alexa und Google Home und sehen bestehende Sicherheitsstandards aus ihrem Segment als zwingend notwendig an, da sonst nicht ein der Versicherungsnomenklatur entsprechendes Sicherheitslevel bestehen würde. Trotzdem möchten die klassischen Sicherheitsanbieter auch auf diesen smarten Plattformen eigene Lösungen etablieren. Leider kennen die Consumer traditionelle Sicherheitsmarken nur bedingt. So muss die Branche vielleicht hier auf eine besondere, vertrauenswürdige Markenstrategie setzen. Leider verläuft dies nur schleppend. Aber die Aussichten insgesamt sind mehr als positiv. Die neuen Alarm- und Sicherheitssysteme sind integrationsfähig und kommunizieren sicher über bestehende Netzwerke. In der Videotechnik und beim Doormanagement (Schließtechnik, Identifikation) sind die Hersteller noch ein Stück weiter, denn die zur Verfügung stehenden und benutzten Infrastrukturen begünstigen auch effiziente und smarte Sicherheitsanwendungen. Eine Kooperation mit Anbietern der Gebäudetechnik wird hier den Durchbruch bringen und ist schon in Ansätzen vorhanden. Zukunft wird erfolgreich sein Im Bereich des IT-und Datenschutz müssen noch einige weitere Standards gesetzt werden. Aber dann kann auch hier die Markdurchdringung weiter voranschreiten. Die Welt denkt in integrierten Dimensionen. Anwendungsbereiche der Sicherheitstechnik werden auf Dauer in der Gebäudetechnik aufgehen. Andere Lösungsszenarien, die die Sicherheit als immanent wichtig in den Fokus rücken und ein höheres Sicherheitsszenarium abfragen, werden den Facherrichtern mehr Wachstum bescheren, da kritische Infrastrukturen in vertrauensvolle Händen liegen Treffpunkt für Smart Home Experten Die Light & Building wird uns wieder einen entscheidenden Schritt in Richtung ‚Smart Home & Building’ nach vorne bringen. Für jeden, der Gebäudetechnik spannend findet, lohnt sich der Weg nach Frankfurt. Mit der neuen Veranstaltung SECURE! können Besucher mit Sicherheit viele erfolgversprechende Konzepte und Ideen aufnehmen und dann für ihre Arbeit übernehmen. Die Zukunft ist smart - auf jeden Fall in der Gebäudetechnik!

Aktuelle Ausgabe

Sec Global Blog

13.08.18
Wenn Smart-Home nicht sicher ist
Das Thema Smart Home bestimmt immer mehr den B2C Markt. Die Anzahl der Wohnungs- und Hausbesitzer, die heute Licht, Heizung/Klima oder auch zum Beispiel die Alarmanlage oder die Videoüberwachung übervernetzte Strukturen steuern möchten, nimmt stetig zu. In den nächsten Jahren ergeben sich durch die Nutzung von Internet of Things (IoT) somit attraktive Chancen auf dem Markt für Hausautomationssysteme. Der Markt für Hausautomationssysteme wird bis zum Jahr 2022 voraussichtlich US$ 79,57 Milliarden erreichen. Eine Wachstumsrate von 11,3% im Prognosezeitraum zwischen 2017 und 2022 ist beeindruckend. Das Wachstum dieses Marktes wird durch die Kostensenkungsmaßnahmen durch Hausautomationssysteme vorangetrieben. Es besteht eine große Anzahl von Herstellern, die ihr Produktportfolio erweitern und die zunehmende Bedeutung von Heimüberwachung aus der Entfernung. Der Unterhaltungssteuerungsmarkt (Alexa, Google Home) wird voraussichtlich den größten Anteil unter den verschiedenen Produktsegmenten auf dem Markt für Hausautomationssysteme haben. Das Wachstum der Audio-, Volumen- und Multimediaraumsteuerungen wird durch den Komfort, der durch diese Steuerungen geboten wird, zum Steuern und Verwalten der Unterhaltungssysteme in einem Haus gesteuert. Auch in Deutschland ist das vernetzte Zuhause in aller Munde. Allerdings ist in der Diskussion um diese integrierten Lösungen die Qualität ein kritisches Thema. Nach neu- en Untersuchungen der Stiftung Warentest und einem Bericht von Spiegel Online wurde festgestellt , dass die untersuchten Systeme im Bereich Smart Home nicht uneingeschränkt als Einbruchsschutz taugen. Die Stiftung Warentest hat vier bekannte Systeme getestet und einige Schwachstellen entdeckt. Im Ergebnis raten die Berliner Haus- und Wohnungsbesitzern sich nicht nur Folgende Modelle wurden getestet.: • Devolo Home Control • Homematic IP von eQ-3 • Innogy Smarthome • Telekom Magenta Smarthome Alle Lösungen sind für die DIY-Installation gedacht. In der Praxis sind die Systeme per App kontrollierbar steuerbar und individuell an persönliche Wohnverhältnisse anzupassen. Die Stiftung Warentest ging in ihrem Test von einer Wohneinheit aus, die mit einer Steuerungszentrale, zwei Bewegungs- und sechs Öffnungsmeldern für Fenster und Türen ausgestattet wurde. Dazu kommt eine Innensirene oder ein anderer akustischer Melder. Ebenso kommt bei einigen Geräten eine Kamera zu Einsatz. Die Preise für die Systeme liegen je nach Hersteller zwischen 380 und 650 Euro. Nach Aussage des Warentest-Teams haben viele Zentralen einen "ordentlichen Funktionsumfang und solide Sicherheitskonzepte“. Und trotzdem schneidet kein System gut ab. Einbruchsschutz steht zwar bei den Funktionsbeschreibungen ganz oben, allerdings kann keine Lösung überzeugen: Nur das System Homematic IP von eQ-3 schneidet noch mit "befriedigend" ab. Die drei anderen Systeme bekommen alle nur ein "ausreichend". Verbraucherfreundliche Bedienung ist dabei nicht das Problem. Und das Montieren und das Inbetriebnehmen sind wirklich einfach. Leider halten die Systeme aber nicht beim Alarmieren im Einbruchfall ihre Versprechen. Das führte zu Punktabzügen. So haben die Steuerungszentralen im Falle eines Stromausfalls oder bei Stromunterbrechung durch Steckerziehen keine Energiereserve. Noch nicht einmal werde der Nutzer mit einem Warnton über die Unterbrechung informiert. Ein Umstand, der nach Meinung der Tester einfach abzustellen sei und schlicht ärgerlich wäre. Generell ist die Sabotage dieser Systeme zu einfach und nur zwei von vier Systemen melden Ausfall oder Manipulation. Bei dem Homematic-IP- System belieben die Melder bei Ausfall der Zentrale mit der Innensirene in Kontakt. Nach dem Spiegel Online Bericht lobt die Stiftung Warentest auch, „dass eQ-3 als einzige Firma sowohl ihre Innensirene als auch seine Bewegungs-, Fenster- und Türöffnungsmelder vor Sabotage zu schützen versucht“. Nach dem Testbericht zeigt die Innensirene des Devolos Systems zumindest Alarm, wenn jemand sie abreißen will. Bei den Produkten von Telekom und Innogy gab es bei Sabotage angeblich kein akustisches Signal. Ähnlich wie die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen raten die Experten der Stiftung Warentest erst einmal in gute Schlösser sowie in Tür- und Fenstersicherungen zu investieren, Kellertüren richtig zu sichern oder z.B. Leitern, die gerne von Einbrechern als Steighilfen benutzt werden, aus dem Garten zu entfernen. Die schöne Smart-Home-Welt hat mit diesem Test leichte Kratzer abbekommen. Es stellt sich die Frage, was für eine Qualität von Sicherheit möchte ein Privathaushalt heute haben? Die Antworten sind vielfältig. Auch die Sicherheitsbranche bietet preiswerte Alarmlösungen für Zuhause an. Im September wird die Branche sicherlich auch über diese Entwicklung auf dem Markt diskutieren. Eine Diskussionsplattform bietet die Messe Essen mit der Security als Branchenevent im September vom 25.-28. September. Hier gilt das Know-how der Experten als Errichter und Planer und nicht das Segment mit Do-it-Yourself-Produkten. Vernetzte, smarte Lösungen können wir Anfang September auf der IFA in Berlin sehen. Und sicherlich sollte man die Smart-Home-Lösungen im Auge behalten.
20.07.18
Innovationskraft und Konzentration Eine Branche im Wandel zwischen Digitalisierung und Dienstleistung
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung eröffnen der Sicherheitsbranche neue Perspektiven in der Planung und Umsetzung von Sicherheitsprojekten. Anders als in der Vergangenheit können sämtliche Prozesse aus einem System heraus gesteuert und kontrolliert werden. Die meist ganzheitlichen IP-basierten Sicherheitsmanagementlösungen stellen aber komplett neue Anforderungen an Planer, Errichter und Anwender. Besonders IT-Sicherheit wird zu einem essentiellen Bestandteil eines jeden gebäudetechnischen Projekts und hier müssen die richtigen Partner im Boot sitzen. In diesem Spannungsfeld zwischen Sicherheitstechnik und IT-Sicherheit zeigt die Praxis, dass mangelndes Problembewusstsein der Anwender, eine fehlende Analyse der bestehen- den Sicherheitsrisiken oder schlicht ein falschverstandenes Kostenmanagement jegliche Formen von Sicherheitslösungen torpedieren. Die Sicherheitsindustrie will sich in der Gebäudetechnik engagieren, zeigt seinen Kunden vernetzte Konzepte mit Attributen, die mit vielen Superlativen beschrieben werden. Lösungen werden vernetzt, aber die im Objekt verwendete Infrastruktur bietet keine engmaschige Sicherheitsarchitektur sondern es klaffen große Lücken – sei es durch fehlenden Schutz in Ermangelung einer modernen IT-Software oder weil installierte Sicherheitselemente trotz Sabotageschutz in Hackermanier ausgetrickst werden können. Die Sicherheitsindustrie befindet sich in einer Aufbruchphase. In der Vergangenheit wurden vielfach Sicherheitslösungen von einem Hersteller und nur in einem bestimmten Bereich angeboten. Heute sind offene Architekturen ‚state of the art’ und die Anbieter wissen um die Bedeutung dieser notwendigen Flexibilität und der damit verbundenen anspruchsvollen Technologie. Zum Thema IT-Sicherheit - auch im Kontext zu Video- und anderen Sicherheitssystemen - finden im September und Oktober zwei Foren satt, die Pflichttermine für alle Experten sind, die diese Themen auf der Tagesordnung haben. Die Messe SECURITY in Essen vom 25.09. – 28.09.2018 mit einem neuen Schwerpunkt ‚IT-Security’ und die it- sa in Nürnberg vom 9.10 - 11.10.2018 sollte niemand verpassen. Auch im Hinblick auf die datenschutzrechtlichen Bestimmungen für IP-basierte Sicherheitstechnik gibt es noch eine Menge von Informationen, die heute für seriöse Anbieter von Sicherheitstechnik von großer Bedeutung sind. Hier haben z. B. Hersteller von Videotechnik praxisnahe und anwenderfreundliche Lösungen entwickelt. MOBOTIX bietet mit dem Cactus Concept für ein vor Hackerangriffen zuverlässig und vollständig geschütztes End-to-End-Videosystem. Wenn Sie sich fra- gen, warum es Cactus heißt, gibt Mobotix eine logische Erklärung, die wirklich plakativ und über- zeugend ist. So heißt es in der Beschreibung von Cactus Concept: „Lassen Sie sich jetzt nicht mehr angreifen, wenn jemand Ihre kerngesunde IT- Landschaft in eine IT-Wüste verwandeln will“. Ein gutes Beispiel wie sichere Videoüberwachung auch funktioniert. Unser Angebot zur Security in Essen Aber auch andere Anbieter zeigen im September auf der security in Essen ihre Sicherheitskonzepte und wir bieten Ihnen dazu einen Kurzführer auch für Lösungen, die sie bei dem einen oder anderen Aussteller in Sachen IT-Sicherheit vermutet hät- ten. Ab dem 20.09.2018 bieten wir Ihnen diese Informationen als Tourguide als Podcast, auf der Website und klassisch als pdf zum Download oder gedruckt – exklusiv für Leser und registrierte Nutzer unserer Website. www.euro-security.de geht am 15.08.2018 mit einem vollständig neu gestalteten Netzauftritt online. Video, Podcast, Blog und weiterhin immer die aktuellsten Artikel bieten Ihnen crossmedial die ganze Welt der Sicherheit. Wir freuen uns, auf die neuen Möglichkeiten, Sie zu informieren und wir hoffen, Sie werden unser Angebot rege nutzen.
25.05.18
Stadionverbote schaffen Sicherheit
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem heute veröffentlichten Beschluss vom 11. April 2018 (1 BvR 3080/09) festgestellt, dass bundesweite Stadionverbote für gewalttätige Stadionbesucher zulässig sind. Demnach reiche für ein Stadionverbot bereits die Sorge aus, dass von einer Person die Gefahr künftiger Störungen ausgehe.

Hessens Innenminister Peter Beuth hat den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts, wonach bundesweite Stadionverbote für gewalttätige Fußball-Chaoten als zulässig erklärt wurden, ausdrücklich begrüßt. „Die Karlsruher Richter bestätigen mich in meiner schon immer vertretenen Auffassung, dass gewaltsuchende und gewalttätige Randalierer nichts in einem Fußballstadion zu suchen haben. Diese Anti-Fans beschädigen unseren Sport und stellen eine Bedrohung für jeden Stadionbesucher und echten Fan dar. Die Vereine sollten daher das Urteil des Bundesverfassungsgerichts als klaren Auftrag verstehen: bundesweite Stadionverbote für die Gewalt-Fans. Zugleich sehe ich die Vereine nun verstärkt in der Pflicht, diese Stadionverbote auch konsequent umzusetzen. Nur mit einer klaren Haltung machen wir den Krawallmachern deutlich, dass sie nichts mit Fußball zu tun haben und schaffen Sicherheit in unseren Stadien“, sagte Peter Beuth. Auf Initiative des Hessischen Innen- und Sportministers Peter Beuth hat die 41. Sportministerkonferenz (SMK) bereits im November 2017 ein klares Signal gegen Gewalt im Fußball gesetzt. Die SMK hat eine klare Haltung und auch konkrete Taten der Vereine eingefordert. Diese müssten in ihrem eigenen Interesse dafür sorgen, Gewalttäter aus Fußballstadien zu verbannen. Die Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten müssten konsequent von den Vereinen und dem Deutschen Fußball Bund (DFB) umgesetzt werden. Nur mit einer Ächtung der Problemfans durch die Vereine können die Störer aus den Stadien und aus dem Fußball verbannt werden, erklärten damals die Sportminister gemeinsam. Erlassene Stadionverbote seien bei Vorliegen der Voraus-setzungen bedingungslos umzusetzen. Aus Sicht von Sportministerkonferenz ist es an den Vereinen, ebenso unmissverständliche Taten folgen zu lassen. In den Stadien sind die Vereine für die Sicherheit zuständig. Außer- halb kümmert sich die Polizei darum. Es muss daher im gemeinsamen Interesse sein, Hooligans, Extremisten und Krawallmacher aus den Stadien heraus zu halten. Mehr Gewalt und Verletzte Laut des Jahresberichts der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) wurden in der zurückliegenden Spiel- zeit in deutschen Stadien der Bundesliga, der 2. Bundesliga und der 3. Liga mehr Pyrotechnik abgebrannt, die Zahl der eingeleiteten Verfahren stieg in der Saison 2016/17 um 18 Prozent auf 669. Auch die Einsatzstunden der Polizei stiegen signifikant um sieben Prozentpunkte, so dass insgesamt in der Saison 2016/17 rund 2,24 Millionen Arbeitsstunden anfielen. Die Zahl der Verletzten liegt nach wie vor auf einem hohen Niveau. 1.226 Personen trugen in der Spielzeit 2016/17 durch Gewalt bei Fußball- spielen Verletzungen davon. 504 davon waren Unbeteiligte. „Gewalttäter und Chaoten, die friedliche Stadionbesucher verängstigen und Hass-Parolen verbreiten, haben in unseren Sportstätten nichts zu suchen. Das gilt auch für das Abbrennen von 1.000 Grad heißer Pyrotechnik und zwar ausnahmslos“, so Innenminister Peter Beuth. Steuerbetrug bei Sicherheitdienstleistern Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Sicherheitskräften und der vorhandenen Personalprobleme der Branche werden zwangsläufig auch Subunternehmen beauftragt. Der Personalbedarf in manchen Branchensegmenten könne manchmal nicht so kurzfristig wie notwendig oder vom Auftraggeber gewünscht durch ein Unter- nehmen alleine realisiert werden. Die Finanzbehörden sehen Milliardenschäden durch Steuerkriminalität, die durch diese Verschachtelung der Aufgaben entsteht und so eine Transparenz der Steuerschulden bei Sicherheitsservices erschwert. Nur ein kleiner Teil des Umsatzes in der Sicherheitsbranche entfällt auf die Subunternehmer, die mit den Hauptakteuren zusammenarbeiten. Videomarkt weiter im Umbruch Auf dem deutschen Videomarkt ergeben sich in den letzten erhebliche Veränderungen im Hinblick auf Marktanteile, Besonders chinesischer Anbieter versuchen wie im Weltmarkt auch in Deutschland die Spitzenplätze zu belegen. Im Mai 2018 hat der chinesische Marktführer Hikvision die Securetecc GmbH als Distributoren gewinnen können. Zusätzlich erhöht sich der Druck auf den konventionellen Videoüberwachungsmarkt durch die Einführung von Smart-Video-Lösungen dramatisch. Bosch und der chinesische Hersteller Dahua haben neue Unternehmen nur zur Bearbeitung dieses Segments gegründet. Mit dieser neuen Strategie wird sich das Marktgleichgewicht verschieben. Facherrichter werden in Verlauf der nächsten Jahre nur noch 60% des heutigen Marktes bedienen. Der verbleibende Anteil wird von Elektroerrichtern und über Kanäle des B2C Bereichs bearbeitet werden.
29.04.18
Digitalisierung erleichtert Industriespionage
Sicherheit von Unternehmen nimmt immer wichtigere Stellung ein Die Werte der Statistiken, die Wirtschaftskriminalität abbilden, sind in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. Unternehmer müssen sich ernsthaft Sorgen machen, geht doch um Unternehmenswerte in Form von Daten und anderen Unterlagen, die z.B. durch Spiona- ge in die Hände Dritter vgeraten können. Datendiebstahl bedeutet einen erheblichen finan- ziellen Schaden und nicht jedes Unternehmen schützt sich vor den modernen Formen der Kriminalität. Stand früher Abhörspionage oder die klassische Veruntreuung von Unternehmenswerten durch einzelne Mitarbeiter im Mittelpunkt der Unternehmenssicherheit, steht heute durch die fortschreitende Digitalisierung die virtuelle Welt mit allen Facetten im Vordergrund. Ziel der Kriminellen sind hier vor allem firmeninterne Netzwerke. Bestehende Schnittstellen zum Internet eröffnen Lücken für die ’Bösen’. Lokale Firmennetzwerke, Online-Datenspeicher wie Cloud-Dienste oder Email-Server werden angegriffen. Eine exportorientierte Nation wie Deutschland, bekannt für "Made in Germany" in aller Welt steht mit seinen produzierenden Unternehmen besonders Fokus von Wirtschaftskriminellen. Schließlich basiert die Qualität deutscher Produkte auf großen Investitionen im FuE- Bereichen deutscher Hersteller. Genau hier setzen andere internationale Mitbewerber an und verschaffen sich das Know-how für die Produktion gleicher Produkte auf dem illegalen Weg. Kopieren ohne Eigenleistung ist einfach der Weg und spart erheblichen Kostenanteil ein. Die Vorzeige-Industriezweige wie der klassische Maschinenbau, der Automobilbau oder der Baumaschinenbereich sind besonders häufig das Ziel von Spionageaktionen. Selbst mit altbekannten Pishingaktionen versuchen Hacker an unternehmenskritische Informationen zu gelangen. Cloud-Dienste, die große Datenmengen unterschiedlicher Kunden in einem System auf zen-tralen Servern lagern, stehen heute besonders im Fokus von Hackern. Mit nur einer Attacke kann eine große Menge von Daten in falsche Hände kommen. Leider scheinen manche Betreiber es mit der Sicherheit nicht ganz so genau nehmen und das geschieht zur Freude der Kriminellen. Benutzer sollten bei der Auswahl des Clouddienstleisters nicht nur auf das Preis-Leistungsverhältnis achten, sondern insbesondere den Verschlüsselungsstandard prü- fen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird. Neben den externen Cloud-Diensten existieren auch unternehmenseigene Cloud-Server: Externe Cloud-Server von Drittanbietern sind grundsätzlich für die Nutzung unkritischer Daten hervorragend geeignet. Sensible Firmeninformationen wie Kunden- und Finanzdaten sowie Forschungsergebnisse sollten jedoch mit internen Cloud-Lösungen gelagert werden. Der interne Cloud-Dienst kann besser an die Bedürfnisse des eigenen Unternehmens flexibler angepasst werden und trotzdem sind diese Services langfristig sogar erheblich günstiger. Ein wirksamer Schutz vor Industriespionage ist definitiv diese Art von Services.
30.03.18
Der Smart-Home-Markt setzt zum Panthersprung an
Eine Branche geht nun von der Wartestellung in die Offensive. Die Messen ifa (Internationale Funkausstellung) in Berlin 2017, die CES (Consumer Electronics Show )in Las Vegas im Januar 2018, der MWC (Mobile World Congress) in Barcelona Ende Februar setzten Trends und auf der Light & Buildling in Frankfurt ab dem 18. März 2018 werden bedeutende Neuheiten bei Smart-Home-Lösungen vorstellen für den deutschen und internationalen Markt vorgestellt. Bis 2022 sollen nun rund acht Millionen der deutschen Haushalte diese modernen Steuerungslösungen benutzen und für die Branche ist ein Umsatz von 4,3 Milliarden Euro ist vorausgesagt. Warum gerade jetzt nach Jahren einer langsam ansteigenden Wachstumsphase der Zeitpunkt ist, dass ein rasantes Wachstum verzeichnet werden kann, erklärt sich aus dem heutigen Stand der Technik. Denn die Zeit ist reif und der Markt für smarte Steuerungssysteme in Gebäuden wächst wirklich um bis zu 26% jährlich. Dank Smartphone und Netzwerktechnik. Mit dem Internet als Basis wird alles möglich und durch die Künstliche Intelligenz (KI) kann die Vernetzung der einzelnen Geräte im Haus zu jeder Zeit analysiert und benutzerfreundlich betrieben werden. Sicherheit und Gebäudetechnik Die Sicherheitsbranche agiert in diesem Bereich nicht einheitlich und befindet sich teilweise auch noch in einem Findungsprozess. Und nicht immer findet eine engere Zusammenarbeit statt, die in diesem Bereich notwendig ist. Aber man ist auf dem Weg. So setzen die Alarmanbieter im Smart-Home-Markt noch nicht auf Sprachassistenten wie Alexa und Google Home und sehen bestehende Sicherheitsstandards aus ihrem Segment als zwingend notwendig an, da sonst nicht ein der Versicherungsnomenklatur entsprechendes Sicherheitslevel bestehen würde. Trotzdem möchten die klassischen Sicherheitsanbieter auch auf diesen smarten Plattformen eigene Lösungen etablieren. Leider kennen die Consumer traditionelle Sicherheitsmarken nur bedingt. So muss die Branche vielleicht hier auf eine besondere, vertrauenswürdige Markenstrategie setzen. Leider verläuft dies nur schleppend. Aber die Aussichten insgesamt sind mehr als positiv. Die neuen Alarm- und Sicherheitssysteme sind integrationsfähig und kommunizieren sicher über bestehende Netzwerke. In der Videotechnik und beim Doormanagement (Schließtechnik, Identifikation) sind die Hersteller noch ein Stück weiter, denn die zur Verfügung stehenden und benutzten Infrastrukturen begünstigen auch effiziente und smarte Sicherheitsanwendungen. Eine Kooperation mit Anbietern der Gebäudetechnik wird hier den Durchbruch bringen und ist schon in Ansätzen vorhanden. Zukunft wird erfolgreich sein Im Bereich des IT-und Datenschutz müssen noch einige weitere Standards gesetzt werden. Aber dann kann auch hier die Markdurchdringung weiter voranschreiten. Die Welt denkt in integrierten Dimensionen. Anwendungsbereiche der Sicherheitstechnik werden auf Dauer in der Gebäudetechnik aufgehen. Andere Lösungsszenarien, die die Sicherheit als immanent wichtig in den Fokus rücken und ein höheres Sicherheitsszenarium abfragen, werden den Facherrichtern mehr Wachstum bescheren, da kritische Infrastrukturen in vertrauensvolle Händen liegen Treffpunkt für Smart Home Experten Die Light & Building wird uns wieder einen entscheidenden Schritt in Richtung ‚Smart Home & Building’ nach vorne bringen. Für jeden, der Gebäudetechnik spannend findet, lohnt sich der Weg nach Frankfurt. Mit der neuen Veranstaltung SECURE! können Besucher mit Sicherheit viele erfolgversprechende Konzepte und Ideen aufnehmen und dann für ihre Arbeit übernehmen. Die Zukunft ist smart - auf jeden Fall in der Gebäudetechnik!