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Bayern: Herrmann zu den verschärften Corona-Zugangsregeln

Allein vom 11. auf den 12. November 2021 hat die Bayerische Polizei in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden 1.043 Kontrollen der verschärften Corona-Zugangsregeln (2G, 3Gplus, 3G) beispielsweise in Gaststätten, Kinos, Fitnessstudios und Spielhallen durchgeführt. "Unser Hauptziel ist zu überprüfen, ob die Betreiber ihrer Verpflichtung zur Kontrolle der Nachweise nachkommen", erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die mehr als 1.100 eingesetzten Polizistinnen und Polizisten mussten dabei 108 Verstöße feststellen, davon rund die Hälfte bei den Betreibern und deren Beschäftigen. Mehr als die Hälfte der Kontrollen fanden in der Gastronomie statt, gefolgt von 'körpernahen Dienstleistungen' wie Friseure. +++

Der Innenminister machte zwar deutlich, dass sich der weit überwiegende Teil der Betreiber und Kunden vorbildlich an die Nachweisregeln hält. "Die Zahl der Verstöße zeigt aber auch, wie wichtig intensive Kontrollen sind. Gerade dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, drohen unkalkulierbare Infektionsrisiken", warnte Herrmann. "Gerade im Wiederholungsfall steht als 'schmerzhafteste' Sanktion auch eine Schließung im Raum." Der Innenminister kündigte für die nächste Zeit deutlich verstärkte Kontrollen an: "Zur Unterstützung der Polizeidienststellen ist am kommenden Wochenende auch die Bayerische Bereitschaftspolizei im Einsatz."