Anmelden


FREQUENTIS-geführtes Konsortium für die letzte Phase des paneuropäischen kritischen Breitbandkommunikationsprojekts „BroadWay“ ausgewählt

„Im Namen des BroadPort-Konsortiums sind wir sehr stolz und fühlen uns geehrt, für die dritte und letzte Phase des Projekts, die Pilotphase, ausgewählt worden zu sein“, erklärt Charlotte Rösener, New Business Development and Program Manager bei Frequentis und Gründerin von das Frequentis-Konsortium. „Als innovative europäische Planung für eine marktreife Projektierung zielt BroadWay darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Ersthelfern und Organisationen der öffentlichen Sicherheit zu verbessern. Die Ergebnisse stehen zur sofortigen Verwendung auf europäischer und nationaler Ebene zur Verfügung.“

Das Projekt Horizon 2020 BroadWay zielt darauf ab, ein europaweites interoperables mobiles Breitband-Kommunikationsnetz für Polizei, Rettungskräfte, Feuerwehr und andere Blaulichtorganisationen aufzubauen, das es ihnen ermöglicht, jederzeit und unabhängig von ihrem geografischen Standort zu kommunizieren. Dies trägt dazu bei, eine engere Zusammenarbeit zu ermöglichen und im Katastrophenfall Leben zu retten. Anfang April 2021 demonstrierte das BroadPort-Konsortium den gemeinsam entwickelten Prototyp live vor verschiedenen EU-Vertretern. Der Prototyp basiert auf einer Implementierung der Telekommunikationsindustriestandards und einer optimierten Orchestrierung für die nationalen Netze des öffentlichen Schutzes und der Katastrophenhilfe (PPDR). Es bietet neue Möglichkeiten für Einsatzkräfte der öffentlichen Sicherheit, von überall aus auf Informationen zuzugreifen und diese auszutauschen, und zwar mit dem sicheren Vertrauen in die Sicherheit, Verfügbarkeit und Kontinuität ihrer Dienste.

In der Pilotphase werden nun Mitglieder von 75 Fachorganisationen aus mehr als 20 verschiedenen europäischen Ländern Studien anhand von sieben Referenzanwendungsfällen durchführen. Das Generalsekretariat des Europäischen Rates betonte auch die Bedeutung einer sicheren operativen und EU-interoperablen Kommunikation für Strafverfolgungsbehörden und andere Sicherheitsexperten, damit sie im Falle einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im öffentlichen Raum und bei Großveranstaltungen angemessen schützen und reagieren können. Das BroadWay-Projekt passt perfekt in diesen Kontext. Das Frequentis-Konsortium von BroadWay Phase drei besteht aus folgenden Partnern: Crosscall, ETELM, Halys, Gemeinde Málaga, Nemergent Solutions SL und Universidad de Málaga. Die Subunternehmer sind: Arico Technologies, Control Center Apps GmbH, Comfone, Eutelsat SA, Lyfo, PrioCom B.V., Telefónica I+D, T-Mobile Netherlands B.V. und Virtual Fort Knox AG. Die BroadWay Group of Procurers umfasst 11 Ministerien oder deren delegierte Behörden, die für die Bereitstellung von Kommunikationsfähigkeiten für die öffentliche Sicherheit in ihrem Land verantwortlich sind. Sie bieten derzeit 1,4 Millionen Ersthelfern in ganz Europa mobile Kommunikationsdienste an. Zu den am BroadWay Pre-Commercial Procurement (PCP) beteiligten Ländern gehören Belgien, die Tschechische Republik, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Irland, die Niederlande, Rumänien und Spanien. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.broadway-info.eu/

 

Längere Version klicken Sie hier: https://www.eurosecglobal.de/de/esg-menu-de-geb%C3%A4udetechnik/esg-menu-de-vernetzte-welt/frequentis-ag-frequentis-konsortium-broadport-in-finaler-phase-des-eu-projekts-broadway