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Innenminister Herrmann zur Freinachtbilanz 2020

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist zufrieden mit der Freinachtbilanz 2020. Die Bayerische Polizei hatte in der Nacht zum 1. Mai knapp zwei Drittel weniger Einsätze. "Die Allermeisten haben auch in der Freinacht die Ausgangsbeschränkung vorbildlich eingehalten", lautete Herrmanns Fazit. "Sicherlich hat auch das launische Wetter einigen Scherzbolden die Lust auf Schabernack vermiest." Mit Blick auf jahrzehntelange bayerische Maibaum-Traditionen betonte Herrmann: "Das hochgefährliche Coronavirus versteht keinen Spaß. Auch die beliebten Maibaumfeste müssen dieses Jahr leider ausfallen. Wir müssen weiter durchhalten und diszipliniert sein."

Wie Herrmann erläuterte, hatte die Bayerische Polizei in der Freinacht 2020 vom 30. April, 19 Uhr, bis zum 1. Mai, 7 Uhr, insgesamt nur 594 Einsätze, davon 129 Ruhestörungen, 26 Sachbeschädigungen und 15 Körperverletzungen. In der Freinacht 2019 waren es im gleichen Zeitraum insgesamt 1.531 Einsätze, davon 246 Ruhestörungen, 66 Sachbeschädigungen und 80 Körperverletzung. "Es war dieses Jahr also deutlich weniger los", so der Innenminister.

Laut Herrmann gab es in Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen vom 30. April, 6 Uhr, bis zum 1. Mai, 6 Uhr, insgesamt rund 21.500 Kontrollen der Bayerischen Polizei, die nicht nur die Ausgangsbeschränkung selbst umfassten, sondern beispielsweise auch die Gastronomie. Insgesamt haben die Polizisten rund 2.000 Verstöße festgestellt, davon etwa 1.450 gegen die Ausgangsbeschränkung. Das entspricht dem Durchschnitt der letzten Tage.