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Spedition Scherbauer 70.000 Quadratmeter – eine Lösung

Für Speditionen und Logistikunternehmen ist die Steuerung der Zufahrtskontrolle auf das Gelände wichtig für den termingetreuen und sicheren Transport und Umschlag der Waren.

Foto: Das Gelände der Spedition Scherbauer ist 70.000 Quadratmeter groß und beherbergt eines der modernsten Logistik-Terminals in Ostbayern.

Die Spedition Scherbauer betreibt auf einer Fläche von rund 70.000 Quadratmetern eines der größten und modernsten Logistik Terminals der Region Regensburg/Ostbayern – der reibungslose Ablauf ist Voraussetzung für die termingetreue Lieferung. Dafür müssen alle Prozesse effektiv ineinandergreifen. Auch die Zufahrtskontrolle für die Speditionsfahrer, die mit der primion-Weitbereichslösung optimale Voraussetzungen bietet.

Die Anforderung war klar: Nur freigegebene Zugmaschinen, Kleintransporter, Wechselbrücken oder Trailer sollen in das Speditionsgelände einfahren, oder es verlassen können. Das System soll die Zu- und Abfahrten überwachen und bei Manipulationsversuchen oder unberechtigtem Zugang einen Alarm auslösen.

Darüber hinaus müssen alle Vorgänge in der Software nachvollziehbar abgebildet und dokumentiert werden:

In welchem Bereich des Geländes befindet sich die Zugmaschine? Wann ist sie eingefahren und wo wurde die Wechselbrücke übernommen?

Weitbereichslösung vereinfacht Abläufe

Alle Informationen müssen schnell und übersichtlich jederzeit zur Verfügung stehen. Viele Informationen müssen gebündelt und kanalisiert werden, um das gewünschte Gut zur richtigen Zeit, in der richtigen Art und Weise am gewünschten Tag an den richtigen Kunden ausliefern zu können. Oft hängen ganze Wertschöpfungsketten an der Termintreue.

Foto: Die Weitbereichsleser wurden an Verkehrsschildern angebracht. Die Scheibentransponder kommunizieren mit dem Leser. Auch die Wechselbrücken haben einen Transponder erhalten.

Die Spedition Scherbauer arbeitet sehr viel mit der Automotive-Branche zusammen. Die termingerechte Lieferung, beispielsweise von Ersatzteilen, ist hier unerlässlich und die Voraussetzung für eine funktionierende Geschäftsbeziehung.

Für primion hieß dies: Das neue System musste im laufenden Betrieb getestet und installiert werden, denn die Spedition Scherbauer garantiert ihren Kunden einen 24/7-Service rund um die Uhr. Eine Unterbrechung der Geschäftsprozesse kam nicht in Frage.

Bauliche Veränderungen an den Ein- und Ausfahrten des riesigen Speditionsgeländes waren die Voraussetzung für eine funktionierende Kontrolle und Überwachung: Verkehrsinseln wurden errichtet und Fahrspuren eingeteilt, um einen Bereich definieren zu können, in dem der Weitbereichsleser die Funksignale zuverlässig an die vom Zutrittskontrollsystem gesteuerte Schranke übermitteln kann.

Für die Montage der Leser mussten Masten errichtet und Verkehrsschilder an strategischen Positionen aufgestellt werden. Die Fahrzeuge wurden mit sogenannten Scheibentranspondern ausgerüstet. Die visitenkartenähnlichen Aufkleber mit integriertem Chip wurden im Führerhaus jeweils an derselben Position aufgebracht, um die Kommunikation zwischen Leser und damit Schranke und dem Fahrzeug störungsfrei zu gewährleisten.

Foto: Nur freigegebene Zugmaschinen, Kleintransporter, Wechselbrücken oder Trailer dürfen in das Speditionsgelände einfahren, oder es verlassen.

Für die Wechselbrücken wurde ein ähnliches Verfahren der Weitbereichslösung angewandt; die Transponder wurden hier in einem Kunststoffgehäuse direkt auf den Containern und Trailern befestigt. Der Scheibentransponder übermittelt bei der Einfahrt das Signal zur Öffnung der Schranke an den Weitbereichsleser, der beispielsweise an einem Stopp Schild befestigt ist.

Das Signal zur Öffnung wird über die Steuerzentrale IDT32 von der Software prime WebAccess erkannt und die Schranke geöffnet. 1.000 Stammsätze können parallel verwaltet werden.

Gleichzeitig übermitteln die Transponder auf den Wechselbrücken und Trailern bei der Durchfahrt dem Leser notwendige Informationen welcher Ladungsträger wo ist. Die so ermittelten Daten werden in prime WebAccess durch übersichtliche und benutzerfreundliche Masken in der Software-Oberfläche verwaltet. Der Import-/Export-Generator sorgt durch eine Schnittstelle zur Kennzeichenerkennung mittels Videoüberwachung für den notwendigen Abgleich zwischen den Transponderdaten und dem hinterlegten Kennzeichen. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit.