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„STATE OF SECURITY“ in Berlin: Wettstreit um die „besten Köpfe“ darf nicht zum Risiko werden

Bei der 5. „STATE OF SECURITY – Die Sicher­heits­kon­fe­renz am Brandenburger Tor“, einer Veranstaltung von KÖTTER Security und German Business Protection (GBP) in Kooperation mit der Allianz SE, diskutierten gestern rund 70 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Behörden über neue Herausforderungen für die Unternehmenssicherheit im Zuge des fortschreitenden Wettstreits um die „besten Köpfe“.

Der Druck für Wirtschaft und öffentliche Hand in Sachen Personalrekrutierung steigt stetig. Mit über 1,2 Millionen unbesetzten Stellen, dies entspricht einer weiteren Zunahme von rd. zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, verzeichnete die Arbeitsmarkt-Statistik jüngst einen neuen Rekordwert. Speziell die Besetzung qualifizierter Stellen gestaltet sich immer schwieriger: Bei technischen Berufen, IT- und Logistik-Spezialisten, Fachkräften im Gesundheitswesen und anderen „Engpass-Berufen“ beträgt diese mittlerweile häufig zwischen 150 und 200 Tagen, also rund ein halbes Jahr. „Dies zeigt die Dramatik, in der sich Deutschland befindet. Wir sprechen nicht mehr von einem Fachkräfte-, sondern einem Arbeitskräftemangel“, sagte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe. Mit Negativfolgen nicht allein für Produktion, Verwaltung etc. und damit die Wachstumschancen. „Zunehmend gerät auch die Sicherheit in Gefahr, weil der drastische Rekrutierungsdruck ungewollt Tür und Tor öffnet für Spionage, Produktpiraterie oder andere Formen der Wirtschaftskriminalität. Personalmanagement und Unternehmensschutz müssen daher Hand in Hand gehen“, unterstrich der Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW).