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Baustellenberater: Neue Beratungsleistung für Handwerker zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf der Baustelle

Die meisten Handwerker wissen inzwischen, dass sie laut Arbeitsschutzgesetz die Entwicklung von Staub auf Baustellen zwingend auf einen Grenzwert reduzieren müssen und auch das Kehren mit dem Besen verboten ist. Doch welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen sollen, und ob diese für ihr individuelles Bauprojekt ausreichen, darüber herrscht vielfach Unklarheit.

„Kein Wunder“, meint Jan Binder, Geschäftsführer der Team Direkt GmbH (www.team-direkt.de): „Handwerker müssen eine Vielzahl an Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien beachten. Dazu kommen ständig neue Vorschriften. Insgesamt hat der administrative Aufwand für Handwerker in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Oft fehlt es schlicht an Zeit, sich mit der Vielzahl an Verordnungen und Gesetzen intensiv auseinanderzusetzen. Dennoch schützt Unwissenheit nicht vor Strafe und allein die Vernachlässigung von Arbeitssicherheit und Staubschutz kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. Aus diesem Grund haben wir unsere neue Beratungsleistung, den Baustellenberater, ins Leben gerufen.“

Der Baustellenberater: Das sind Experten mit ausgewiesener Fachexpertise und Erfahrung im Handwerk. Als kompetente Ansprechpersonen stehen sie Handwerkern in allen Belangen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes beratend und unterstützend zur Seite. Ganz gleich, ob es um ein konkretes Bauprojekt geht oder ob der gesamte Betrieb ein Update in Sachen fachgerechter Umsetzung gesetzlicher Normen zum staubfreien und sicheren Arbeiten braucht. „Wir wollen Handwerker noch stärker als bisher durch unser Seminarprogramm praxisnah mit konkreten Informationen zu ihrer individuellen Situation unterstützen, damit sie sich im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Handwerk widmen können“, so Binder.

Die Baustellenberatung für Handwerker und Handwerksbetriebe beziehungsweise Kleinunternehmen umfasst unter anderem die Analyse der aktuellen Situation, deckt Schwachstellen und Potenziale auf und sorgt für eine individuelle Lösung und Verbesserung. Die Baustellenberater geben zudem Hilfestellungen, um Reklamationen oder Baustellenschließungen vorzubeugen. Denn es werden immer wieder Baustellen durch die BG Bau geschlossen, weil keine oder nicht ausreichend staubmindernde Maßnahmen angetroffen werden. Dabei geht es vor allem um den Gesundheitsschutz: Denn wer Quarz-, Blei- und Holzstaub über einen längeren Zeitraum einatmet, riskiert irreparable Schäden und ernste Erkrankungen der Atemwege. Die Staublunge gehört zu den häufigsten Berufskrankheiten in Deutschland.

„Tatsächlich steht einer Investition in staubmindernde Maßnahmen in keinem Verhältnis zu den Kosten, die die Stilllegung einer Baustelle verursacht. Ganz abgesehen von möglichen Vertragsstrafen bei nicht fristgerechter Fertigstellung sowie Bußgelder wegen Verstößen gegen das Arbeitsschutzgesetz“, verdeutlicht Binder.

Genauso wichtig wie die Vermeidung von Staub und Schmutz, sollte der Schutz von Kundeneigentum vor mechanischen Beschädigungen sein. „Haftungsschäden und Regress lassen sich mit dem richtigem Schutzsystem vorbeugen, jedoch hat jeder Handwerksberuf andere Voraussetzungen. Jede Baustelle ist anders und verschiedene Materialien müssen vor Beschädigungen geschützt werden. Auch in diesem Zusammenhang stehen wir beratend zur Seite.“