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Frequentis präsentiert MissionX: Einsatzkritische, multimediale 24/7-Funk-Kommunikation der Zukunft für kritische Infrastrukturbetreiber und Blaulicht-Organisationen

Wiener Messegelände, „Critical Communications World“ (CCW) – Die sicherheitskritische Kommunikation erlebt derzeit eine weltweite Revolution – vergleichbar mit der Einführung des Smartphones vor 15 Jahren. Frequentis präsentiert MissionX – eine integrierte Ende-zu-Ende Systemlösung für die Bereitstellung einsatzkritischer Breitband-Kommunikationsdienste.

Die Digitalfunk-Kommunikation von Blaulicht-Organisationen funktioniert hauptsächlich mit geschlossenen Systemen (TETRA) und beschränkt sich auf die Übertragung von Sprache. „Einsatzkräfte benötigen bei stetig steigenden Herausforderungen in der Bewältigung von Einsätzen und Großschadenslagen, wie z. B. Flutkatastrophen – auch über Staatsgrenzen hinweg – moderne, leistungsfähige Systeme. Daher bringen wir MissionX auf den Markt, um dank leistungsfähiger Hardware, Software sowie den Vorzügen von 4G/5G Netzen auch Chats, Video, sowie die Übertragung von Daten bis hin zur Datenbankabfrage zu ermöglichen“, erklärt Günter Graf, Vice President New Business Development.

Während also bisher etwa Polizei, Militär, Feuerwehr und Rettungsorganisationen zumeist in jeweils gesonderten Netzen miteinander kommunizierten und sich auf Sprache beschränken mussten, stehen künftig alle Finessen moderner multimedialer Kommunikation zur Verfügung. Auch die kritische Infrastruktur wie Energie-und Wasserversorgung oder Flughäfen profitieren von den neuen digitalen Möglichkeiten.

Frequentis ist hier sogar mehrfach an führender Stelle aktiv: So führt die EU ein Pre-Procurement Programm für die Errichtung eines länderübergreifenden Breitbandnetzwerks durch. Das Konsortium unter der Führung von Frequentis wurde mit seiner Lösung „BroadPort“ über 3 Phasen ausgewählt und führt derzeit in der letzten Phase des Programmes die Pilotierung der Lösung durch.

Österreichs Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Tursky, stattete dem Frequentis-Stand auf der CCW einen Besuch ab, um sich dort intensiv mit Hannes Bardach, Frequentis-Hauptaktionär und Vorsitzender des Aufsichtsrats, über sicherheitskritische Kommunikation auszutauschen.

„Die Digitalisierung ist ein wichtiger Aspekt im Bereich der öffentlichen Sicherheit, dank neuer Technologien können wir schneller und effizienter agieren, das kann Leben retten. Der flächendeckende 5G Ausbau bringt uns in Zukunft die Möglichkeit, noch schneller und sicherer Entscheidungen zu treffen“, so Staatssekretär Tursky.

Frequentis ist führend in der Entwicklung, Herstellung und Erbringung einsatzkritischer Kommunikation – speziell für Blaulichtorganisationen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Europa aber auch weltweit. Der Schritt zur Interoperabilität der einzelnen Systeme und Generationen ist nun in jedem Fall ein Meilenstein, wie auch Charlotte Rösener, Head of Mission Critical Communication bei Frequentis und Gründerin des Konsortiums „BroadPort“ unterstreicht: „Unser System beruht auf interoperablen und standardisierten Lösung für den sicherheitskritischen Einsatz unter Verwendung von standardisierten Breitbandkommunikationsnetzwerken, die für diesen Zweck entsprechend erweitert werden und zusammen mit einer optimierten Orchestrierung für die nationalen Netze die sichere Übertragung und Verteilung von Multimedia für die Blaulichtorganisationen erlauben“.

Die Messe Wien steht von 21. bis 23. Juni ganz im Zeichen der öffentlichen Sicherheit. Im Rahmen der „Critical Communications World“, der mit weit über 1.000 TeilnehmerInnen größten internationalen Konferenz zum Thema sicherheitskritische Kommunikation, präsentiert Frequentis als einer der führenden Entwickler und Anbieter modernster Kommunikationslösungen für Luftfahrt, Schifffahrt und Öffentliche Sicherheit, seine zukunftsweisenden Lösungen auf Breitbandbasis.

©Frequentis AG/APA-Fotoservice/Tesarek