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ZF vernetzt Rettungskräfte mit ZF Rescue Connect

Sekunden können entscheidend sein, um Menschenleben nach einem Unfall zu retten. Je besser und schneller die Einsatzleitung und Rettungskräfte über die Unfallopfer und den Status aller beteiligten Rettungsfahrzeuge und -geräte informiert sind, desto effektiver können sie helfen.
ZF Rescue Connect vernetzt Rettungskräfte während ihres Einsatzes digital miteinander und stellt ihnen alle wichtigen Statusinformationen der eingesetzten Fahrzeuge und Ausrüstung in Echtzeit zur Verfügung. „Mit ZF Rescue Connect bieten wir in Europa die erste umfassende, herstellerunabhängige Konnektivitätslösung für Rettungskräfte an“, erklärt Florian Freund, Leiter der Produktentwicklung von ZF Rescue Connect. „ZF stellt eine skalierbare digitale Lösung bereit, die auf unserer europaweit verfügbaren Cloud für das ‚Internet der Dinge‘ basiert. Das macht diesen Service so wertvoll und zugleich erschwinglich für den breiten Einsatz“, ergänzt Dr. Gahl Berkooz, Leiter des ZF Digital Venture Accelerators und des Bereichs Data Monetization.

Die digitale Lösung ist speziell konzipiert für die Hersteller von Einsatzfahrzeugen, Rettungsequipment und einsatzspezifischer Software. Für Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie für Landes- und Bundesbehörden können außerdem herstellerunabhängige Lösungen von Vorteil sein. ZF Rescue Connect unterstützt Einsatzleitungen und Entscheidungsträger gleichermaßen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben wie auch bei Großschadensereignissen. Außerdem senkt es die Gesamtbetriebskosten und beschleunigt und fokussiert den Einsatz.

Herstellerunabhängige Cloud-Lösung
ZF Rescue Connect basiert auf einer europäischen Cloud-Plattform, die der Technologiekonzern ZF zusammen mit weiteren namhaften Branchenpartnern, wie MP-BOS GmbH und Eurocommand GmbH, für die Rettungsorganisationen betreibt. Hier laufen alle Daten über Unfallopfer, die eingesetzten Rettungskräfte, die Rettungsfahrzeuge und das das Rettungsgerät zusammen und können von der Einsatzzentrale über ein „Dashboard“ abgerufen werden. Kleine elektronische Sende- und Empfangsgeräte verbinden die Personen, Fahrzeuge und Geräte über Mobilfunk mit der Cloud.
Am Einsatz beteiligte Rettungskräfte tragen ihren persönlichen „ZF CrewTAG“ bei sich, so dass sie während des gesamten Einsatzes auf einer digitalen Karte sichtbar sind. Die Unfallopfer erhalten von den ersten eintreffenden Rettungskräften jeweils einen „ZF LifeTAG“ bis sie sicher versorgt sind. Die Einsatzfahrzeuge und wichtige Ausrüstungsgegenstände sind mit entsprechenden „On-Board Units“ ausgestattet. ZF bietet die Sende- und Empfangsgeräte entweder für die Erstausrüstung von Fahrzeugen und Rettungsgerät oder als herstellerunabhängige Nachrüstlösung an. Über standardisierte Kommunikationsschnittstellen können auch Lösungen anderer Anbieter in die Cloud eingebunden werden. Das zentrale „Dashboard“ fasst die Informationen für die Einsatzleitung in Echtzeit übersichtlich zusammen und erleichtert eine fundierte Entscheidungsfindung entsprechend der aktuellen Situation.

Etablierte Technologien für neue Märkte
Auf Basis jahrelanger Erfahrungen mit digitalen Telematiklösungen für Busse und Nutzfahrzeuge hat ZF die Konnektivitätslösung ZF Rescue Connect für einen Markt entwickelt, in dem bislang keine umfassende, herstellerunabhängige und erschwingliche Konnektivitätslösung verfügbar ist. Entstanden ist die Lösung im Data Venture Accelerator des ZF-Konzerns, der ein weltweiter Hub für das Digital Business innerhalb der globalen Forschung und Entwicklung von ZF ist. Er wurde eingerichtet, um Produktentwicklungen zu begleiten und zu beschleunigen, deren Ideen und Konzepte ihren Mehrwert und ihre technologische Machbarkeit erfolgreich bewiesen haben – von ersten Realisierungen bis hin zu ausgereiften digitalen Produkten und Services. [www.zf.com/rescue-connect]