Anmelden


Unautorisierte IoT-Geräte gefährden die IT-Sicherheit

Das Industrial Internet of Things (IoT) ermöglicht neue Ertragsmöglichkeiten und Effizienzsteigerungen. Eine bisher noch unterschätzte Gefahr geht jedoch von nicht autorisierten IoT-Geräten aus, die Mitarbeiter arglos ins Unternehmen mitbringen.

Der IoT-Jahresbericht des Sicherheitsanbieters Zscaler warnt vor solchen „Schatten-IoT“, die der Analyse zufolge stark zugenommen haben. Problematisch sei dabei, dass selbst die internen IT-Experten oftmals nicht wissen, welche Geräte sich im Unternehmensnetzwerk befinden – und noch weniger, wie diese sich auf die Sicherheitsarchitektur auswirken. Zu den häufigsten nicht autorisierten IoT- Geräten zählen IP-Kameras, Smart Watches und Multimedia-Systeme in Fahrzeugen. Mittlerweile nähmen neue Exploits genau diese Geräte gezielt ins Visier. Alarmierend ist darüber hinaus, dass die Anzahl IoT-basierter Malware-Versuche den Sicherheitsexperten zufolge exponentiell zunahm.

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) nennt weitere Gründe dafür , warum Cybersicherheit im IoT so wichtig ist: Die zunehmende Vernetzung erhöhe die Anzahl möglicher Angriffspunkte dramatisch. Zudem komme es im Internet der Dinge zu einer Verschmelzung der realen mit der digitalen Welt. Dadurch verschwinde der bisherige Schutzwall zwischen beiden immer mehr. Die Folge: Cyberattacken können verstärkt reale Auswirkungen haben.