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Echtheit von Arbeitszeugnissen mit Blockchain-Technologie feststellen: Documentchain speichert Dokumenteninformationen manipulationssicher

Bessere Abschlussnoten, ein eingeschmuggelter Doktortitel oder ein komplett gefälschtes Arbeitszeugnis mit geklautem Firmenlogo, um sich einen guten Job zu ergaunern: Gefälschte Bewerbungsunterlagen sind für Personaler ein echtes Problem. Meist fehlt es Personalentscheidern schlichtweg an Zeit, die Unterlagen ausführlich zu prüfen, manchmal sind sie aber auch nicht ausreichend darin geschult, Fälschungen zu erkennen und einige Personaler sind vielleicht zu vorurteilsfrei und leichtgläubig.

Die Blockchain-Technologie kann hier Abhilfe schaffen: Unternehmen können (Arbeits-) Zeugnisse in der dezentralen, manipulationssicheren Datenbank hinterlegen, so dass einer Echtheitsprüfung nichts im Wege steht. Das Softwarebüro Krekeler hat eine solche Nutzungsmöglichkeit der Blockchain-Technologie entwickelt: Documentchain heißt die Anwendung. Geschäftsführer Harald Krekeler informiert: „Um beispielsweise ein Arbeitszeugnis oder ein wichtiges Sprach- oder Weiterbildungszertifikat in Documentchain zu hinterlegen, benötigt ein Unternehmen die von uns entwickelte, quelloffene und für Windows, Linux und macOS erhältliche Anwendungssoftware DMS Core. Per Drag and Drop schieben Anwendende die zu hinterlegende Datei in Documentchain. Dabei wird allerdings diese Datei selbst nicht in der Datenbank gespeichert. Documentchain berechnet einen Hash-Wert dieses Dokuments, vergleichbar mit einem digitalen Fingerabdruck, und speichert diesen verschlüsselt in Datenblöcken.“

Dennoch: Der Hash-Wert identifiziert das Dokument eindeutig, so dass zu jedem späteren Zeitpunkt zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, dass dieses (Arbeits-) Zeugnis im Moment des Speicherns in genau dieser Fassung vorhanden war. Das Senden und Empfangen von Hash-Werten in Documentchain zu manipulieren, um dadurch Daten zu fälschen, ist nicht möglich. Jeder Eintrag in der Documentchain wird mit einem Zeitstempel versehen, bleibt dauerhaft bestehen und kann nicht nachträglich verändert werden. „Künftige Arbeitgeber können somit mittels Documentchain verifizieren, ob ein Zeugnis oder Zertifikat eines Bewerbers echt ist. Denn die hierfür nötigen Informationen sind in einer dezentralen Datenbank manipulationssicher gespeichert“, fasst Krekeler zusammen.

In der praktischen Umsetzung erhielte der Arbeitnehmer beispielsweise neben dem Arbeitszeugnis in Papierform auch eine PDF-Datei mit maschinenlesbaren Daten. Diese Datei kann mit künftigen Bewerbungen beliebig oft weitergegeben werden. Die Echtheitsprüfung des Zeugnisses kann dann durch Abfrage des Hash-Wertes in Documentchain erfolgen: Stimmt die Prüfsumme des PDF-Dokuments mit dem hinterlegten Hash-Wert des Dokuments überein, ist das Zeugnis echt.

Weitere Informationen unter: https://de.documentchain.org/