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Wichtiger Schritt der NRW Landesregierung: Sicherheitsdienste jetzt in NRW systemrelevant

Die Forderungen der bundesdeutschen Sicherheitswirtschaft haben in Nordrhein-Westfalen Gehör gefunden: Am 17. April 2020 erklärte die Landesregierung in Düsseldorf als erstes Bundesland die Sicherheitswirtschaft für systemrelevant. „Dieser Schritt in NRW war absolut erforderlich und wir als Wirtschaftsschutzverband begrüßen diese Entscheidung. Die Landesregierung hat erkannt, dass die private Sicherheitswirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur ist“, betont Christian Vogt, Vorstandsvorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West e.V. Mit dieser Entscheidung stellt die Landesregierung auch sicher, dass weitere systemrelevante Einrichtungen (beispielsweise der Versorgungsinfrastruktur) konsequent ihren Dienst aufrechterhalten können.

Neu aufgenommen wurden unter anderem: Mitarbeiter von Wach- und Sicherheitsdiensten, Hausmeister (in systemrelevanten Gebäuden) und Gebäudereiniger (in systemrelevanten Gebäuden). Diese und weitere Gruppen sind nun berechtigt, ihre Kinder in die Notbetreuung in Kitas und Schulen zu geben. Bislang war diese Notbetreuung unter anderem auf Kinder von Ärzten, Krankenschwestern, Rettungskräften oder auch Angestellten der Ernährungs-, Wasser- und Energiewirtschaft, die als systemrelevante Berufsgruppen eingestuft worden waren, beschränkt. Mit den Neuregelungen unterfallen mehr Berufsgruppen als zu Beginn der Corona-Pandemie nun der Definition als systemrelevant.