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CertAlarm schließt den 4. Zyklus der Round-Robin-Testreihe ab, um die Vergleichbarkeit zwischen den Labors zu verbessern

CertAlarm, eine Organisation, die sich europaweiten Qualitätszertifikaten für Brandschutz- und Sicherheitssysteme widmet, hat den Abschluss des ‚Vierten Zyklus der Ringversuche‘ bestätigt. Bei den Ringversuchen handelt es sich um Vergleichstests, die von den teilnehmenden Laboratorien in regelmäßigen Abständen und mit demselben Prüfmuster durchgeführt werden. Als solche sind sie ein wichtiges Überwachungsinstrument für die Partner von CertAlarm und die anerkannten Testlabors. Sie ermöglichen es den Qualitätsverantwortlichen und der Geschäftsleitung, die Ergebnisse des Labors, das die Tests durchführt, in einen größeren Rahmen einzuordnen, Probleme zu erkennen und Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten.

Insbesondere helfen Ringversuche, Ungereimtheiten in den Prüfsystemen oder -methoden aufzudecken und können zu notwendigen Korrekturmaßnahmen führen, z.B:

  • Interpretation von Normen,
  • Kalibrierung/Wartung der Prüfgeräte,
  • Schulung des Laborpersonals,
  • Anpassung von prüfungsrelevanten Einflussfaktoren (z.B. Klima).

"Um unser Programm zu verbessern, wählen wir gezielt Prüfungen aus, die sich als schwierig erwiesen haben oder bei denen sich auf dem Markt gezeigt hat, dass es Unstimmigkeiten bei zugelassenen Produkten gibt. Eine der Prüfungen, die für die Serie dieses Zyklus ausgewählt wurden, war daher die Messung der Schließ- und Öffnungsabstände von Kontakten gemäß EN 50131-2-6 (Abschnitt 6.4.2). Die Kritikalität dieses Tests liegt in der Interpretation der PASS/FAIL-Kriterien in Übereinstimmung mit der Herstellererklärung und den Anforderungen in Abschnitt 4.3.1.2 und 4.3.1.3", sagt Benoît Stockbroeckx, Technischer Leiter von Euralarm und Vorsitzender der Technischen Beratungsgruppe (TAG) von CertAlarm.

"In der Tat haben die unterschiedlichen Auslegungen die Unklarheit im Wortlaut der Norm deutlich gemacht. Dieses Problem wurde der zuständigen Arbeitsgruppe für Normung (CLC/TC 79/WG 2) vorgelegt, und die Diskussionen ebneten den Weg für eine Verbesserung der Norm im Hinblick auf eine künftige Überarbeitung. Dank dieser Übung können wir nun sicher sein, dass alle CertAlarm-Labore in Zukunft nach diesem Verständnis testen und abschließen werden. Darüber hinaus hat CertAlarm auf diese Weise zur Verbesserung der Norm beigetragen, was allen europäischen Labors, Zertifizierungsstellen und Herstellern zugute kommt, die mit Öffnungskontakten arbeiten", fügt er hinzu.

 

"Das Round-Robin-Verfahren hilft uns zu verstehen, ob wir alles richtig machen und unseren Kunden das gleiche Niveau an Ergebnissen liefern", bestätigt Anja Kinsky, Geschäftsführerin von CertAlarm.