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KIT: Digitalisierung: Folgen für das Gesundheitswesen

Die elektronische Krankenakte, die Messung von Gesundheitsdaten per App oder die Video-Sprechstunde – digitale Technologien beeinflussen die Arbeitspraktiken von Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal sowie Apothekerinnen und Apothekern. Im Projekt „Digitalisierung im Gesundheitswesen“ untersuchen Forschende des KIT die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Fachkräfte im Gesundheitswesen.

„Aktuell zeigt die Coronakrise das enorme Potenzial der Digitalisierung im Gesundheitswesen auf“, sagt Ali Sunyaev vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des KIT. Gerade in der personalisierten Medizin, die sich beispielsweise in der Analyse von Genen zeige, sei eine zunehmende Digitalisierung zu sehen. „Das führt zu individuellen, organisatorischen und gesellschaftlichen Auswirkungen“, sagt Sunyaev. Im Projekt untersucht das Forschungsteam, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt von medizinischem Fachpersonal verändert und wie der Einsatz digitaler Technologien im Sinne aller Beteiligten gelingen kann. „Gerade im Gesundheitswesen kann es nicht nur eine Digitalisierung um der Digitalisierung willen geben“, betont Sunyaev. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt in den nächsten drei Jahren innerhalb des Programms „Digitalisierung der Arbeitswelten“. Projektpartner sind die Universität Köln und das Universitätsklinikum Köln. (ase)

Weitere Informationen: digitalisierung-der-arbeitswelten.de