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Wie viele persönliche Daten sammeln Ihre Apps?

Die 60 bis 90 Apps, die der durchschnittliche Smartphone-Benutzer auf seinem iOS oder Android Gerät hat, fordern eine Vielzahl von „riskanten Berechtigungen“ ein, die den Zugriff auf Informationen über die Privatsphäre und das Smartphone der Nutzer erlauben.

Symantec hat die 100 beliebtesten kostenlosen Apps* heruntergeladen und untersucht, wie viele persönliche Informationen der Nutzer mit der App teilt und auf welches Smartphone die App zugegriffen hat. Das Cybersecurity-Unternehmen war insbesondere daran interessiert, ob Apps einen übermäßigen Zugriff auf Informationen verlangen oder ob App-Entwickler alles tun, um die Privatsphäre der Benutzer zu schützen. Im heute veröffentlichten Blogpost gibt Symantec einen Überblick zu den verschiedenen Berechtigungsanforderungen der untersuchten Apps.

Dies sind die fünf wichtigsten Erkenntnisse:

  • 89 Prozent der untersuchten Android-Apps und 39 Prozent der untersuchten iOS-Apps fordern sogenannte riskante Berechtigungen.
  • 44 Prozent der favorisierten Android-Apps und 48 Prozent der favorisierten iOS-Apps fragen nach der Email-Adresse des Nutzers.
  • 30 Prozent der gefragten Android-Apps und 33 Prozent der gefragten iOS-Apps möchten den Usernamen wissen.
  • 45 Prozent der beliebtesten Android-Apps und 25 Prozent der beliebtesten iOS-Apps bestehen auf die Standortverfolgung.
  • 46 Prozent der analysierten Android-Apps und 25 Prozent der analysierten iOS-Apps verlangen Zugriff auf die Kamera des Geräts.

Gleichzeitig finden App-Anwender im Blogbeitrag zahlreiche Tipps zum bestmöglichen Schutz ihrer Privatsphäre und Geräte. Sie erstrecken sich von Vorsichtsmaßnahmen vor der Installation einer App bis zur verantwortungsvollen Nutzung bereits installierter Apps. Darüber hinaus werden die Smartphone-Nutzer sowohl auf zentrale Maßnahmen zum Schutz ihrer persönlichen Daten hingewiesen, als auch auf Möglichkeiten, wie sie den Zugriff von Apps auf ihrem Facebook-Account und ihrem Google Account kontrollieren können.