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Android-Schadsoftware „HummingBad“ hat Millionen Smartphones infiziert

Die neue Android-Schadsoftware „HummingBad“ hat in den vergangenen Tagen und Wochen laut Medienberichten Millionen von Smartphones und Tablets weltweit infiziert und den Machern bis zu 300.000 Euro Gewinn pro Monat eingebracht. Urheber soll nach Erkenntnissen von Forschern des Security-Herstellers Checkpoint eine Werbefirma in China mit dem Namen Yingmob sein, die in der Vergangenheit bereits mit einer anderen Schadsoftware für iOS mit dem Namen YiSpecter von sich reden gemacht hat. Anwender, die ihre Android-Geräte mit einer G DATA-Lösung gesichert haben, sind geschützt: Die Schadsoftware wird gemeldet als „Android.Trojan.Iop.Y“ beziehungsweise „Android.Trojan.Agent.A“.

Im Fall von „HummingBad“ wird ein befallenes Android-Geräte unbemerkt gerootet, das heißt, die bösartige App verschafft sich ohne Wissen und Zutun des Benutzers durch Ausnutzung von Android-Sicherheitslücken umfassende Systemrechte und hebelt das gesamte Sicherheitskonzept in Android aus.

Mehr über die Schadsoftware und wie man davor sich schützen kann, steht im G DATA Security Blog: https://blog.gdata.de/2016/07/28713-hummingbad-gewinntrachtige-android-schadsoftware-made-in-asia