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Forrester-Studie: Kostenfalle Datenschutz

Forrester Consulting hat unlängst gemeinsam mit Varonis eine Studie veröffentlicht, in der es darum geht, wann IT-Sicherheit und Datenschutz zur Kostenfalle werden. Klares Ergebnis: Firmen investieren viel Geld und Ressourcen in IT-Sicherheit und Datenschutz. Nicht zuletzt um Compliance-Anforderungen zu genügen.  Dabei fließt allerdings das Geld meist in einen fragmentierten Ansatz. Unterschiedlichste Tools, die sich gezielt gegen ganz bestimmte Bedrohungen richten. Selten wird in eine umfassende Datenschutzstrategie investiert. Darin liegt nicht zuletzt die Gefahr, dass Unternehmen sich in einer trügerischen Sicherheit wiegen.  96 % der Befragten gehen aber davon aus, dass sie von einem übergreifenden Datenschutzansatz profitieren würden.

Gleichzeitig legt die Studie Bereiche offen, in denen Unternehmen beim Datenschutz immer noch Probleme haben. Und zwar trotz immenser Investitionen:
  • 62 % der Befragten wissen nicht, wo sich vertrauliche, unstrukturierte Daten überhaupt befinden
  • 66 % sind nicht in der Lage ihre Daten zufriedenstellend zu klassifizieren
  • 59 % setzen kein Modell der minimalen Rechtevergabe um
  • 63 % überwachen diese Daten nicht (und werden so natürlich auch nicht gewarnt, sollte es zu einem Missbrauch oder einer Datenschutzverletzung gekommen sein)
  • 93 % schließlich kämpfen in ihrer täglichen Arbeit mit den technischen Problemen eines fragmentierten Ansatzes