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Kehrseite der Digitalisierung: Zahl der Sicherheitslücken wächst rekordverdächtig

„Die Gründe für die drastische Zunahme der Sicherheitslücken sind vielfältig. Industrie 4.0, Internet der Dinge und Mobility lauten die Schlagworte. So bringt beispielsweise der Trend zur Automatisierung und integrierten Vernetzung in der Produktion zahlreiche neue Schwachstellen mit sich – angefangen beim Konsumenten über die Fabrik und Produktion bis hin zum kompletten Lebenszyklus des Produktes. Ähnliches gilt für das Internet der Dinge. Die kleinen eingebetteten Computersysteme, mit denen Geräte völlig autonom untereinander kommunizieren, kosten nicht viel und lassen sich nahezu überall einbauen. Allerdings verzichten die meisten Anwender darauf, die Systeme vor dem Einsatz auf Schwachstellen zu testen. Ohne es zu wissen, schaffen sie damit ein Schlaraffenland für Hacker. Auch unsere Autos verfügen mittlerweile über ein vielfaches der Computerleistung der Mondlandefähre LM-3. Natürlich sind die vielen neuen Features sehr komfortabel. Allerdings bietet die Vernetzung der Autos via Bluetooth, Internet, Mobilfunk oder WLAN eine neue und noch vielfach ungeschützte Angriffsfläche für Cyberattacken.
Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass die Zahl der Sicherheitslücken in Zukunft weiter ansteigen wird. Unternehmen sind daher gut beraten, sich für die kommenden Herausforderungen zu rüsten. Wichtig dabei ist: IT-Sicherheit kann nicht allein durch die Implementierung einer Software erreicht werden. Nur mit einem durchgängigen Schwachstellenmanagement-Prozess lässt sich Kontrolle, Beobachtung und Pflege aller Systeme sicherstellen und gewährleisten, dass das Risiko überschaubar bleibt."