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Schweizer Cybersecurity-Unternehmen Exeon Analytics nach erfolgreicher Finanzierungsrunde auf internationalem Expansionskurs

Der Schweizer Cybersecurity-Anbieter Exeon Analytics AG hat sich zum Ziel gesetzt, zum führenden Network-Detection-and-Response-Anbieter in Europa zu werden. Namhafte Investoren sehen das große Potenzial der Schweizer Lösung und unterstützen das Vorhaben mit Know-how und Mitteln in der Höhe von über vier Millionen Schweizer Franken. Das ETH-Spin-off Exeon verfügt in der Schweiz bereits über eine breite Kundenbasis, darunter zwei der fünf größten Schweizer Banken und wichtige Logistikfirmen. Auch in Deutschland und Österreich konnten bereits erste Großkunden gewonnen werden.

Hackerangriffe haben in den letzten Jahren massiv zugenommen und fast täglich wird von Schäden in Millionenhöhe berichtet. Netzwerke von etablierten Unternehmen und Konzernen werden angegriffen und Cybersecurity steht immer mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch die besten Präventionslösungen haben Schwachstellen, die regelmäßig entdeckt und ausgenutzt werden. Kompromittierte Netzwerke bleiben daher lange unentdeckt – gemäß verschiedenen Studien über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg. Und genau hier kommen die Lösungen von Exeon zum Einsatz: mit raschen und unkomplizierten Anwendungen ist es möglich, Angriffe und Datendiebstahl in kürzester Zeit zu identifizieren und stoppen.

Der europäische Wirtschaftsraum bietet viel Potential
Während sich traditionelle Cybersecurity-Lösungen auf die Prävention von Cyberangriffen konzentrieren, erkennen Detektions-Algorithmen erfolgreiche Angriffe innert kürzester Zeit. Exeon setzt für die europäische Expansion auf die etablierte Plattform „ExeonTrace“ und ergänzt diese mit „Visibility NOW“, die es erlaubt, innert kürzester Zeit einen Überblick über die Netzwerkaktivitäten zu gewinnen und Hackerangriffe zu erkennen, bevor sie Schaden anrichten. Da die Lösungen von Exeon komplett ohne Hardware funktionieren, eignen sie sich insbesondere für dezentrale, großräumige Netzwerke von Großunternehmen.

„Europa ist ein äußerst attraktiver Wirtschaftsraum – das macht ihn aber auch zu einem attraktiven Ziel für Cyberkriminalität“, sagt Exeon-CEO Dr. David Gugelmann. „Leider sehen wir sehr viele Unternehmen, die auf solche Angriffe nicht optimal vorbereitet sind. Das verursacht nicht nur Schäden für die betroffenen Firmen, sondern bedeutet auch den Verlust von sensiblen Daten. Hier können wir mit unserer Lösung einen Beitrag zum Schutz leisten.“

Finanzierungsrunde für weiteren Ausbau und internationale Expansion
Das wachsende Interesse von europäischen Kunden und Partnern, die gewonnenen Direktvergleiche mit globalen Mitbewerbern und die hohe Verlässlichkeit der Schweizer Cybersecurity-Lösung sind die Hauptgründe, warum sich Exeon für die internationale Expansion entschieden hat.

Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde von über vier Millionen Schweizer Franken kann die weitere Expansion nun zügig vorangetrieben werden. Mit an Bord sind namhafte Privatinvestoren und Branchenkenner. Das starke Umsatzwachstum im Schweizer Markt und die wichtigen internationalen Neukundezugänge haben die Investoren vom hervorragendem Geschäftspotential von Exeon überzeugt.

„Cyberkriminalität kennt keine Landesgrenzen und eine rasche Expansion ins Ausland ist der logische nächste Schritt. Exeon treibt den Paradigmenwechsel von Cybersecurity Prevention hin zu Detection & Response konsequent voran“, sagt Gregor Erismann, CMO von Exeon.

Nächste Generation von Cybersecurity
Der Network-Detection-and-Response-(NDR-)Ansatz von Exeon reagiert auf Unregelmäßigkeiten in einem Unternehmensnetzwerk: sobald Auffälligkeiten festgestellt werden, wird das System aktiv, schlägt Maßnahmen vor und minimiert so den Schaden, der durch eine ausgenutzte Sicherheitslücke entstehen kann. Insbesondere bei großen Cyberattacken wie in jüngster Vergangenheit die Microsoft-Exchange- oder Sunburst-Hacks ist das rasche Erkennen von Netzwerkaktivitäten – wie sie die Onboarding-Lösung „Visibility NOW“ bietet – für Unternehmen absolut entscheidend.