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Siemens AG digitalisiert IT-Prozesse mit ServiceNow

Das Fortune 100-Unternehmen baut mit ServiceNow ein Service Integration und Management (SIAM)-Modell auf und verbessert nicht nur Kosten und Prozesse, sondern auch das User-Erlebnis

ServiceNow, das Enterprise Cloud-Unternehmen, kündigt heute an: Siemens, eine der weltweit größten und traditionsreichsten Firmen der Elektrotechnik und Elektronik, optimiert die IT-Prozesse, senkt Kosten und steigert gleichzeitig die Produktivität. Mit Hilfe von ServiceNow schaffte Siemens eine unternehmensweite Service Integration und Management (SIAM)-Lösung und damit ein zentrales Portal für alle IT-Produkte und -Services für seine 348.000 Mitarbeiter. So können mit einer einzigen Service-Integrationsplattform die IT-Services und -Produkte von verschiedenen Dienstleistern verwaltet werden.

Siemens vereinheitlicht mit ServiceNow ihre globalen IT-Services und -Produkte. Dazu gehören:
  1. Ein Self-Service-Portal für alle IT-Produkte und -Services, das aktuell von 285.000 Mitarbeitern benutzt wird. Die Lösung stellt mit ihrem One-Stop-Shop-Portal den Siemens Mitarbeiter in den Mittelpunkt und konsolidiert mehrere unterschiedliche Portale. Mitarbeiter können Serviceanfragen über eine benutzerfreundliche Oberfläche stellen, die die Agilität und Transparenz in der IT verbessert sowie Mitarbeiterproduktivität steigert. Eine deutliche Vereinfachung stellen sogenannte Bündel dar. Diese vereinen komplette Szenarien, wie zum Beispiel alles rund ums Smartphone (z.B. Smartphone, SIM-Karte, Messaging, Wifi-Access) oder Onboarding (z.B. Siemens Ausweis, eMail, Laptop) und erleichtern damit das Leben der Mitarbeiter deutlich.
  2. Ein weltweit einheitliches IT Service Management (ITSM)-Portal für IT-Mitarbeiter, interne und externe Dienstleister. Der unternehmensweite SIAM-Ansatz, der auf der ServiceNow Plattform aufgebaut ist, ermöglicht dem Unternehmen eine bessere Zusammenarbeit mit ihren Dienstleistern, indem es ihnen ein Ökosystem mit optimal definierten Abläufen und Standardoberflächen zur Verfügung stellt. Dadurch wird die Qualität von IT-Services verbessert sowie die Einführung neuer Services verkürzt. Gleichzeitig wird die End-to-End-Verantwortung gewährleistet. Bei der Anbindung der Dienstleister wird darauf geachtet, dass die Prozesse automatisiert abgewickelt werden können. So werden mehr als 14 Millionen Datensätze pro Monat auf der Plattform voll elektronisch ausgetauscht. Zusätzlich lassen sich externe Dienstleister schneller an- und abdocken, wodurch eine höhere Flexibilität am Markt erreicht werden kann. Dabei werden die Nutzung und Kosten der Services kontinuierlich nachverfolgt, um die Gesamtkosten zu senken und unnötige Ausgaben zu vermeiden.  Das Unternehmen profitiert von hoher Servicequalität zum besten Preisleistungsverhältnis.
  3. Management der über 160.000 Mobilfunkgeräte von verschiedenen Anbietern. Die IT verfügt über vollständige Transparenz von mobilen Daten, Plänen und Funktionen. Mit dem MobiChord Mobile Expense and Asset Management, einer zertifizierten ServiceNow Store-Anwendung, baute Siemens zudem ihr Enterprise Mobility Management (EMM)-System aus. Dies umfasst automatisierte Mehrwährungskosten- und Nutzungsberichte, aussagekräftige Analysen für Analysten und Kostenstellenverantwortliche, automatisiertes Katalogmanagement sowie schnelle Bearbeitung von Änderungsanfragen für neue Mobilfunkgeräte und -Dienste.

Dr. Matthias Egelhaaf, Program Director bei Siemens: „ServiceNow ist unser Turbolader für Digitalisierung. ServiceNow half uns dabei, multiple Prozesse mit mehr als 15 verschiedenen Tools in transparente, einheitliche Prozesse, gestützt durch eine einzige Service-Integration-Plattform, umzuwandeln. Unsere IT kann jetzt das Kerngeschäft besser unterstützen und einen höheren Wert generieren.”

Laut Dr. Egelhaaf änderte die ServiceNow Mobility Management Platform MobiChord die Art und Weise, wie Siemens ihre IT verwaltet und mit Mobilfunkanbietern zusammenarbeitet: „Wir brauchten eine skalierbare Mobility-Management-Lösung, die sich in unsere ServiceNow SIAM-Umgebung vollständig integrieren ließ. Von MobiChord und ServiceNow bekamen wir volle mobile Transparenz, mit der wir die internen Aufgaben optimieren sowie mehrere bestehende Systeme abschalten können. So werden die Betriebskosten wesentlich reduziert. Zudem sind wir in der Lage, unsere mobilen Prozesse, wie Gerätebestellungen oder benutzerübergreifende Planänderungen, zu standardisieren.”

„Siemens stellte das User-Erlebnis in den Mittelpunkt der Serviceintegration. Durch das Zusammenführen mehrerer Enterprise-Systeme in einer einzigen, einfach zu bedienenden Service-Plattform wurde die Arbeitsweise der Mitarbeiter weltweit verändert”, sagt Georg Goller, Area Vice President Deutschland, ServiceNow. „Der Ausbau der SIAM-Umgebung für Mobilitätsmanagement bestätigt die digitale Transformationsstrategie des Unternehmens.”

Nach der erfolgreichen Optimierung der IT Services plant Siemens, neue Anbieter in die bestehende Plattform zu integrieren und zusätzliche Prozesse und Funktionalitäten einzubinden. Dazu gehört auch die Einführung neuer Szenarien, wie die Automatisierung des Onboarding-Prozesses im Rahmen der HR-Service-Management-Strategie sowie die Abschaltung vorhandener Bestandsverfahren.