Anmelden


Bosch Einbruchmeldeanlage sichert UNESCO-Weltkulturerbe mit Sensor-Data-Fusion-Technologie

Bosch Building Technologies hat ein umfassendes Einbruchmeldesystem in einer der meistbesuchten Kulturstätten Chinas installiert: dem Mausoleum Qin Shihuangdis in der Stadt Xi'an. Das UNESCO-Weltkulturerbe beherbergt eine 2000 Jahre alte Armee von Tonstatuen, die weltbekannten Terrakotta-Krieger, die das Grab von Chinas erstem Kaiser bewachen. Mehrere hundert TriTech Bewegungsmelder kommen zum Einsatz, um das 16.300 Quadratmeter große Museum gegen Diebstahl und Beschädigung zu schützen. Diese verhindern unter herausfordernden Umgebungsbedingungen kosten- und zeitintensive Fehlalarme und sorgen gleichzeitig für Detektionssicherheit echter Alarmfälle. Wegen der hocheffizienten Einbruchmeldeanlage, die ein unbefugtes Eindringen in die Sicherheitsbereiche zuverlässig erkennt und innerhalb von zwei Sekunden an das Sicherheitspersonal meldet, kann das Museum ganz auf physische Schutzbarrieren wie etwa Glaswände verzichten. So können die Besucherinnen und Besucher ihren tönernen Helden unmittelbar erleben.
„Die Zusammenarbeit mit Bosch ist ein hervorragendes Beispiel für den Einsatz von Hightech zum Schutz historischer Gebäude. Das Einbruchmeldesystem von Bosch trägt maßgeblich dazu bei, Sicherheit auf höchstem Niveau für diese einzigartige historische Stätte zu gewährleisten“, sagt Ren Xuxin, Manager des Projekts zur Erhöhung der Sicherheit der Terrakotta-Armee.

Jahrtausendealte Krieger unter dem Schutz modernster Technologie

Die eingesetzten TriTech Bewegungsmelder schützen als Wandmelder die Gruben, in denen sich die Terrakotta-Krieger befinden. Da sich in diesen Gruben große Mengen Staub sammeln, die Fehlalarme verursachen könnten, überprüft der intelligente Sensor-Data-Fusion-Algorithmus in jedem der robusten Melder potentielle Alarme mit PIR-Sensor und Mikrowellen-Doppler-Radar für ein konsistentes Ergebnis. Der zu schützende Bereich wird dabei auch von oben durch an der Decke montierte TriTech Bewegungsmelder gesichert. Diese Detektoren befinden sich in 4,8 Metern Höhe über dem Museumsboden, arbeiten aber dennoch präzise und zuverlässig. Sie übertreffen damit die Reichweite von Standard-Deckendetektoren um mehr als zwei Meter.

Im Falle einer tatsächlichen Sicherheitsverletzung sendet die Systemsteuerung der Bosch G-Serie eine Warnmeldung inklusive Standort des ausgelösten Detektors in weniger als zwei Sekunden an das Sicherheitsteam im Kontrollraum, das mittels Live-Bildern eines Videosystems den Alarm verifiziert. In den meisten Fällen lösen Touristen einen Alarm aus, wenn sie eine vordefinierte Sicherheitsgrenze überschreiten, um ihre versehentlich in die Grube gefallenen Kameras oder Smartphones zu bergen. Hierbei besteht die Gefahr von Schäden an den unbezahlbaren Terrakotta-Kriegern. Doch auch, wenn einmal echte Kriminelle zur Tat schreiten sollten, ist das System bereit.
Die TriTech Bewegungsmelder bieten rund um die Uhr Schutz für das Museum, das täglich von Tausenden von Kulturinteressierten besucht wird. Dank ihres dezenten Designs sind die Detektoren unauffällig und stören somit das Museumserlebnis nicht. Entsprechend dem Anforderungskatalog des Museumsbetreibers schützt die Einbruchmeldeanlage nicht nur das Museum einschließlich Perimeter sowie die Besucherbereiche des Mausoleums, sondern zusätzlich auch die Kulturschätze, die derzeit im unbemannten Lager aufbewahrt werden.