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Umsatz der Sicherheitsbranche sinkt im 2. Quartal 2020 um 1,7 Prozent

Die Corona-Pandemie hat im Dienstleistungsbereich im 2. Quartal 2020 Spuren hinterlassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lagen die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen im 2. Quartal 2020 um 12,4 Prozent niedriger als im 1. Quartal (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/09/PD20_344_474.html)

„Die Sicherheitsbranche ist mit einem Umsatzrückgang von 1,7 Prozent im 2. Quartal 2020 im Vergleich zu den ersten drei Monaten bislang relativ glimpflich durch die Krise gekommen“, kommentierte BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok die veröffentlichten Zahlen. Besonders von der Corona-Pandemie betroffen seien Sicherheitsunternehmen im Veranstaltungsschutz, in der Passagier- und Gepäckkontrolle sowie die Geld- und Wertdienste. Deren Anteil am Gesamtumsatz der Sicherheitswirtschaft von rund 9,3 Mrd. Euro im vergangenen Jahr lägen bei maximal 15 Prozent. Deshalb habe ihr deutlich höherer Umsatzrückgang die Gesamtbilanz nur geringfügig belastet. „Wesentlich stärker von Corona betroffen als unsere Branche sind die unternehmensnahen Dienstleistungen Reinigung (minus 7,7 Prozent) und vor allem die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften mit einem Umsatzrückgang von 20,7 Prozent“, sagte Olschok weiter.

Im Unterschied zu den Umsätzen stieg die Zahl der Beschäftigten um 2,3 Prozent. Dies sei vor allem auf neu hinzugekommene Aufgaben wie Kontrollen auf Einhaltung der Hygiene- und Abstandskontrollen im Einzelhandel, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zurückzuführen, so Olschok. „Diese Löhne sind aber deutlich geringer als die der kurzarbeitenden Flughafensicherheitskräfte und Wertdienstleister, daher ist der Umsatz insgesamt gesunken“, so Olschok abschließend.