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Weltpremiere: Erster „E-Panzer“ vorgestellt – Prosegur unterstreicht Innovationsführerschaft auch beim Thema Nachhaltigkeit

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind auch in der Logistikbranche entscheidende Elemente, an der die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen gemessen wird. Die gepanzerten Geldtransporter von Prosegur, die von Mitarbeitern und Branchenkennern aufgrund ihrer besonderen Sicherheitsausstattung liebevoll „Panzer“ genannt werden, legen täglich Hunderte Kilometer auf deutschen Straßen zurück.

Am 6. August ist mit einem eTGE von MAN und der speziellen Panzerung von STOOF – einem Spezialisten, welcher auch UN-Fahrzeuge für Krisengebiete mit der entsprechenden Sicherheit ausstattet – das erste voll elektrische gepanzerte Geldtransportfahrzeug als neues Mitglied der Fahrzeugflotte hinzugekommen. Dabei handelt es sich nicht nur um den ersten „E-Panzer“ in Deutschland, sondern weltweit. „Für unseren Konzern, der jährlich umgerechnet €550 Mrd. auf allen Verkehrswegen sicher transportiert, ist es von entscheidender Bedeutung, immer auch Innovationstreiber zu sein und unsere Verantwortung ebenfalls im Bereich Nachhaltigkeit zu tragen“, sagt Jochen Werne, Chief Development Officer von Prosegur Deutschland.

Die Flotte von Prosegur umfasst in Deutschland nahezu 900 Fahrzeuge. „Unser neuer E-Transporter leistet mit etwa 130 km Elektroreichweite und bis zu 32 Prozent niedrigeren CO2-Emissionen gegenüber einem modernen Dieselfahrzeug seinen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen“, unterstreicht Hasan Celebi, Chief Operating Officer von Prosegur Deutschland, der den Elektro-Geldtransporter verantwortlich in die hiesige Prosegur-Flotte integrieren wird.

Im nächsten Schritt setzt Prosegur das E-Fahrzeug im Testbetrieb ein. Eine Herausforderung im Tagesgeschäft ist die Nutzlast. Durch die im Geld- und Werttransport vorgeschriebene Sicherheitspanzerung und dem dadurch erhöhten Eigengewicht des Leerfahrzeugs verringert sich die mögliche Zuladung. „Transformation ist auch unter komplexen Bedingungen möglich“, ist Jochen Werne überzeugt. „Wir sind uns sicher, dass ökologische und ökonomische Ziele vereinbar sind und wollen Vorreiter unserer Branche sein.“ Bei erfolgreicher Testphase plant Prosegur die Anschaffung weiterer Fahrzeuge mit E-Antrieb.