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Dallmeier Kamerasystem Panomera® überführt Juventus Turin-Anhänger nach „Superga“-Verhöhnung

Während des Turiner Fußballderbys am 3. Mai 2019 hat ein Anhänger von Juventus Turin die Opfer des Flugzeugabsturzes von Superga verhöhnt, bei dem 1949 insgesamt 18 Spieler des Stadtrivalen FC Turin ums Leben kamen. Die Verantwortlichen von Juventus konnten den Mann auf Videoaufzeichnungen bereits kurze Zeit nach dem Spiel identifizieren und ein Stadionverbot aussprechen. Ausschlaggebend für die Identifizierung waren die patentierten Panomera® Multifocal-Kamerasysteme des deutschen Herstellers Dallmeier.

Bereits kurz nach Abpfiff des Stadtderbys wurde ein Video in den sozialen Medien verbreitet, auf dem ein Juventus-Anhänger zu sehen ist, wie er mit ausgebreiteten Armen ein Flugzeug nachahmt und damit die Opfer des Flugzeugabsturzes von Superga verhöhnt. Bei diesem kamen knapp 70 Jahre zuvor, am 4. Mai 1949, insgesamt 18 Spieler des Stadtrivalen FC Turin ums Leben.

Dank Panomera®: Hochauflösende Zooms in der Aufzeichnung überführen den Übeltäter
Nachdem Juventus Turin auf das Video aufmerksam wurde, haben die Sicherheitsverantwortlichen auf den Videoaufzeichnungen der Überwachungskameras nach dem Mann gesucht. Die patentierten Panomera® Multifocal-Sensorsysteme von Dallmeier sorgen bereits seit 2014 im Allianz Stadium von Juventus Turin für Sicherheit, wie auch in vielen anderen Fußballstadien weltweit. Dabei profitiert Juventus vor allem davon, dass die Panomera®-Systeme selbst bei großen zu überwachenden Flächen stets das gesamte Geschehen mit einer definierten Mindestauflösungsdichte aufzeichnen. Gleichzeitig ist mit Panomera®-Kameras in der ganzen Szene ein hochauflösendes Zoomen und somit eine gerichtsverwertbare Identifizierung von Personen gewährleistet – und zwar sowohl live und in der Aufzeichnung. Dies ist ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber klassischen Kombinationslösungen aus Megapixel- und PTZ-Kameras. Die Sicherheitsverantwortlichen des Turiner Allianz Stadium konnten den Verdächtigen so binnen eines Tages auf den Videoaufnahmen ausfindig machen und ihn identifizieren. Es wurde ein fünfjähriges Stadionverbot ausgesprochen und die gerichtsverwertbaren Videomaterialien der Polizei zur weiteren Strafverfolgung übergeben.