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Jetzt erhältlich: Erste Kameramodelle der Alvium-Serie von Allied Vision

Die ersten Serienmodelle der Alvium-Kameraserie powered by ALVIUM® Technology von Allied Vision sind erhältlich. Allied Vision startet die Kameraserie mit der Veröffentlichung von drei Modellen der 1500er Serie mit MIPI CSI-2-Schnittstelle sowie eines Modells der 1800er Serie mit USB3 Vision-Schnittstelle. Rechtzeitig zum Start der Veröffentlichung wurde am 21. Juni 2019 in Stadtroda die neue Produktionsanlage, die extra für die Alvium-Fertigung entwickelt und gebaut wurde, eingeweiht. In den folgenden Monaten wird das Angebot an Alvium-Kameras kontinuierlich mit weiteren Modellen und weiteren Sensoren erweitert.

Einzigartiger ASIC für Industrial Embedded Vision
Die Alvium-Kameraserie ist eine innovative Kameraplattform, die die Vorteile eingebetteter Sensormodule mit der Leistungsfähigkeit industrieller Kameras für Bildverarbeitung verbindet: umfangreiche Funktionen zur Bildkorrektur und -optimierung, eine große Auswahl an modernsten Sensoren, intelligentes Energiemanagement sowie kostenoptimiertes und kompaktes Design. Die Kameraserie basiert auf der ALVIUM® Technologie, einem Application-Specific Integrated Circuit (ASIC) mit integriertem Image Signal Processor (ISP) und Bildverarbeitungsbibliothek (IPL).

Die Alvium 1500er Serie – Embedded Vision leicht gemacht
Die Alvium 1500er Serie ist die perfekte Kamera für die einfache Hardware- und Softwareintegration in Embedded-Anwendungen. Alle Modelle sind mit einer MIPI CSI-2-Schnittstelle ausgestattet, die besonders geeignet für Embedded Vision-Anwendungen ist, da sie die dedizierte Hardware der Embedded Boards ansprechen kann. Die Alvium 1500er Serie bietet einen Basis-Feature-Set. Die Softwareintegration kann über Video4Linux2 (V4L2) zu GStreamer und OpenCV oder über direkte Registerzugriffe erfolgen. Für die V4L2-Unterstützung werden Open-Source-Treiber für ausgewählte Prozessorarchitekturen zur Verfügung gestellt, was eine einfache Integration und ein schnelles Go-to-market auf Kundenseite ermöglicht. Durch sie wird die Entwicklungszeit auf Kundenseite drastisch verringert. Die Konfiguration der Bildvorverarbeitungsfunktionalitäten kann direkt auf dem Bildsignalprozessor in der Kamera durchgeführt werden.

Die Alvium 1800 Serie – Das Beste aus beiden Welten
Das erste Modell der 1800er Serie ist mit USB3 Vision-Schnittstelle ausgestattet. Modelle mit MIPI CSI-2 sind geplant. Die 1800er Serie kann sowohl für industrielle Embedded Vision- als auch für Machine Vision-Anwendungen eingesetzt werden. Mit einem erweiterten Funktionsumfang zur Bildkorrektur und -optimierung, sowie verschiedenen Trigger-Funktionen, kombiniert die Kameraserie die Vorteile klassischer Industriekameras mit den Vorteilen integrierter Sensormodule. Sie eröffnet dem Anwender neue Möglichkeiten, von PC-basierten Bildverarbeitungsanwendungen auf Embedded Systeme umzusteigen.

Einfache Integration
Der ALVIUM® Technology ASIC unterstützt alle gängigen Sensorschnittstellen und ist für eine große Auswahl an aktuellen und zukünftigen Bildsensoren mit Auflösungen von VGA bis 21 Megapixel ausgelegt. Für die CSI-2 Modelle unterstützt ein einziger Treiber direkt alle Kameramodelle. Mit minimalem Entwicklungsaufwand können verschiedene Kameras mit unterschiedlichen Sensoren getestet, verschiedene Auflösungsvarianten eines Systems entwickelt oder bestehende Systeme auf neue Sensoren umgestellt werden. Dies spart den Entwicklern nicht nur Zeit, sondern reduziert auch ihre Entwicklungskosten erheblich.
In engen Partnerschaften entwickelt Allied Vision Vimba CSI-2 Treiber für Alvium Kameras. Eine Reihe von Embedded Boards, wie z.B. NXP i.MX 6/8-basierte Boards und die Nvidia Jetson Boards, werden zu Beginn unterstützt. Die USB-Varianten können mit der im Markt etablierten Vimba Suite auf Windows, Linux und Linux Arm Plattformen leicht integriert werden.