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55. BDSW Jahresmitgliederversammlung in Hamburg

Die private Sicherheitswirtschaft ist in Deutschland für die Innere Sicherheit unverzichtbar geworden – dies ist mittlerweile Konsens. Nun ist die Politik gefragt, die Weichen für die Branche so neu auszurichten, dass sie ihrer Aufgabe in jeglicher Hinsicht gerecht werden kann. „Wir freuen uns, dass die Arbeiten an einem eigenständigen Gesetz für die Sicherheitswirtschaft nun Fahrt aufnehmen, und wir erwarten viele positive Veränderungen, aber dadurch natürlich auch vielschichtige Herausforderungen“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung des Verbandes in Hamburg.

MdB Rita Schwarzelühr-Sutter, Parl. Staatssekretärin des Bundesministeriums des Innern und für Heimat machte deutlich, dass nun auf politischer Ebene konkret an den so dringend notwendigen neuen Rahmenbedingungen für die Branche gearbeitet werde und eine zeitnahe Umsetzung des neuen „Sicherheitsgewerbegesetzes“ möglich sei. „Das Sicherheitsgewerbe hat einen festen und anerkannten Platz in unserer Gewerbelandschaft und die Bundesregierung erkennt ihren Beitrag zur Sicherheit in Deutschland an“, so Schwarzelühr-Sutter.

Staatsrat Jan Pörksen, Chef der Senatskanzlei und des Personalamtes Hamburg äußerte Verständnis für die Anliegen der Sicherheitswirtschaft, dass die Zuverlässigkeitsüberprüfungen bei neuen Beschäftigten beschleunigt werden müsse. „Wir werden in Hamburg versuchen diese Prozesse durch Digitalisierung und Schulungen der Behördenmitarbeiter zu optimieren“, so Pörksen. Auch André Trepoll, Mitglied und Vizepräsident der Hamburger Bürgerschaft stellte die Bedeutung der Sicherheitswirtschaft für Hamburg heraus.

Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen der Polizei Hamburg und der BDSW Landesgruppe Hamburg im Rahmen der seit 2002 bestehenden Sicherheitspartnerschaft. „Diese trägt wesentlich zur Standortsicherheit in Hamburg bei“, lobt Meyer die Kooperation.

Die BDSW Mitglieder trafen sich im Anschluss an den öffentlichen Teil der Veranstaltung noch zu ihrer internen Mitgliederversammlung, um die aktuellen und anstehenden Herausforderungen rund um die Branche zu erörtern.