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AssaAbloy: Die unterschätzte Rolle von Schließsystemen bei der Sicherheit des Arbeitsplatzes

Für Unternehmen und Sicherheitsmanager stellen sich angesichts dessen gleich mehrere Fragen: Was passiert beim nächsten Mal? Und welche Veränderungen oder Investitionen müssen wir heute vornehmen, um langfristig ein sicheres Büro zu schaffen? Häufig wird dabei übersehen, welch wichtige Rolle die Wahl eines Schließsystems dabei spielen kann. 

Sicherheitsherausforderung durch veränderten Arbeitstakt 
In einer aktuellen Umfrage in der Sicherheitsbranche gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, dass die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter ein wichtiger Faktor bei Gebäudeinvestitionen sei. Um den Arbeitsplatz sicherer zu gestalten, ist man auf das Zusammenspiel von verschiedenen Verfahren und Technologien angewiesen. Dazu gehören Gesundheitsprotokolle, die bereits vor COVID-19 existierten, aber auch neue Prozesse und Konzepte. 

Fünf Tage die Woche einen 9-to5-Job im Büro – das war das „alte Normal“, von dem sich die Arbeitswelt bereits vor Corona langsam immer weiter entfernt hat. Die Corona-Pandemie, mit Lockdowns und dem Rückzug ins Home-Office, hat diesen Trend weiter beschleunigt. Eine McKinsey-Umfrage ergab, dass 63 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine „hybride“ oder vollständig mobile Arbeitsweise bevorzugten. Sie wollen also ihren Job ganz oder teilweise außerhalb des Büros erledigen.  

Bei dieser „neuen Normalität" kommt zu der Ortsunabhängigkeit auch eine zeitliche: An manchen Tagen arbeitet man länger, an anderen weniger oder gar nicht. Das stellt erhöhte Anforderungen an die Flexibilität der Sicherheitsvorkehrungen. 

Wie Zutrittskontrolle intelligenteres Arbeiten erleichtert 
Zutrittskontrolle war schon immer entscheidend für die Gebäudesicherheit. Heute ist es wichtiger denn je, zu überwachen und zu beschränken, wer wohin gehen kann – und zu welchen Zeiten. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass Personal und Besucher sich sicher und bequem an und um den Arbeitsplatz bewegen können. Ein intelligentes Zutrittsmanagement mittels einer elektronischen Schließanlage bietet die gewünschte Flexibilität. 

Unter anderem ermöglicht sie hybrides Arbeiten ohne Stress oder Verwirrung – für Mitarbeiter und Führungskräfte. Berechtigungsträger können so programmiert werden, dass sie Türen zu bestimmten Zeiten entriegeln, sodass Mitarbeiter nur dann Zutritt erhalten, wenn sie autorisiert sind oder ihre Anwesenheit vorgesehen ist. Die tägliche Zugangsdauer kann eingeschränkt werden, um innerhalb der arbeitsrechtlichen Grenzen zu bleiben. 

Übrigens können auch Unternehmen von hybriden Arbeitsmodellen profitieren. Mitarbeiter arbeiten dank räumlicher und zeitlicher Flexibilität effizienter, und teure Bürofläche kann eingespart werden, weil immer ein Teil der Belegschaft gerade von außerhalb arbeitet. Tatsächlich „möchten nur sehr wenige Unternehmen dahin zurückkehren, wie es vor 2020 war“. Bei der Frage, ob und wie Büroflächen und damit Mietkosten eingespart werden können, erweist sich ein elektronisches Zutrittssystem als eine Goldgrube an Informationen. Bei der Entscheidungsfindung kann eine Raumnutzungsanalyse helfen, die auf den Daten der Zutrittskontrolle basiert. 

Aus der Perspektive von Gesundheit und Sicherheit kann die elektronische Zutrittskontrolle Unternehmen zudem dabei helfen, kostspielige Unterbrechungen durch Infektionen innerhalb der Belegschaft zu vermeiden. Eine intelligente Lösung besteht darin, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen personalisierten, programmierbaren elektronischen Schlüssel auszuhändigen. Der intelligente Schlüssel kann so programmiert werden, dass er jedes Schloss öffnet, das der Schlüsselhalter öffnen darf. So muss niemand mehr mit großen Schlüsselbunden hantieren. Umgekehrt entfällt durch intelligente Schlüssel die Notwendigkeit, Schlüssel an Kolleginnen und Kollegen weiterzureichen – und damit auch Desinfektionsprozesse, wie sie in den vergangenen zwei Jahren praktiziert wurden. 

Auswahl des richtigen Schließsystems 
Diese Art der modernen, schlüsselbasierten Zugangskontrolle ist einfach zu installieren und zu betreiben. Beispielsweise kann das eCLIQ-System über seine gesamte Lebensdauer hinweg dem Unternehmen Zeit und Kosten sparen. Mit eCLIQ kann ein Gebäudemanager bestimmten Benutzern ausschließlich zu bestimmten Zeiten Zutritt gewähren. Das ermöglicht hybrides Arbeiten ohne dass es zu Engpässen bei der Gebäudekapazität kommt. 

Das System lässt sich schnell, unterbrechungsfrei und kostengünstig nachrüsten. Ein elektronischer eCLIQ-Zylinder ist drahtlos: Zum Einbau wird einfach der vorhandene mechanische Zylinder einer Tür gegen einen eCLIQ Zylinder ausgetauscht. Dabei wird nur eine Schraube heraus- und wieder hereingedreht. Da eCLIQ keine Verkabelung an der Tür erfordert, muss die Gebäudeinfrastruktur nicht angetastet werden. Dies kann gerade in gemieteten Objekten von großer Bedeutung sein. 

Die Mikroelektronik des Schlosses wird von einer langlebigen Standardbatterie, die in jedem eCLIQ-Schlüssel eingebaut ist, mit Strom versorgt. Die Nutzer führen nur einen intelligenten Schlüssel mit sich, der jede Tür öffnet, zu der sie berechtigt sind – genauso Tore, Schränke, Schließfächer, Verkaufsautomaten und fast jedes andere gesicherte Objekt, das einem am Arbeitsplatz begegnet. 

Der US-amerikanische Mathematiker und Schriftsteller John Allen Paulos stellte fest: „Unsicherheit ist die einzige Gewissheit, die es gibt – und zu wissen, wie man mit Unsicherheit umgeht, ist die einzige Sicherheit.“ Genau das ist der Vorteil eines programmierbaren Schließsystems: Es trägt dazu bei, die Sicherheit flexibler zu gestalten und bereitet Ihren Arbeitsplatz auf die nächste Herausforderung vor – worin auch immer diese bestehen mag. 

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