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Geld- und Wertdienste: Arbeitgeber legen erstes Angebot in Höhe von 8,4 Prozent vor

In der ersten Verhandlungsrunde zum Entgelttarifvertrag für die rund 11.000 Beschäftigten der Geld- und Wertdienstleister legten die Arbeitgebervertreter ein erstes Angebot vor. „Wir haben mit Erhöhungen von insgesamt 8,4 Prozent über zwei Jahre das historisch höchste Eröffnungsangebot unterbreitet, um den Beschäftigten deutlich zu machen, dass wir trotz der für unsere Branche extrem schwierigen wirtschaftlichen Lage, auf Sorgen und Nöte eingehen und zügig einen Abschluss der Verhandlungen erzielen möchten“, so der stellvertretende Verhandlungsführer Daniel Linen von den Berg.

Das Angebot der Arbeitgeberseite sieht eine Laufzeit von zwei Jahren und zwei Erhöhungsschritte vor. Die Beschäftigten haben in diesem Jahr bereits Erhöhungen der Stundengrundlöhne sowie Erhöhungen aus dem Mantelrahmentarifvertrag erhalten. „Mit dem heutigen Angebot läge damit für das Jahr 2022 ein Ausgleich der derzeit hohen Inflation auf dem Tisch, den die Gewerkschaft leider noch nicht akzeptiert hat“, so Linen von den Berg.

Trotz des zunächst abgelehnten Angebotes herrscht weiterhin eine konstruktive Verhandlungsatmosphäre zwischen den Tarifvertragsparteien. Die zweite Verhandlungsrunde findet am Donnerstag, den 23.06.2022, in Berlin statt. [www.BDSW.de]