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So bleibt der Distanzunterricht sicher – 7 Tipps von Zoom

Der diesjährige Safer Internet Day am 9. Februar ist ein guter Anlass, sich einmal mehr mit dem Thema IT-Sicherheit von Videokonferenzen zu befassen. Zuletzt häufen sich die Schlagzeilen von Eindringlingen in den eigentlich geschützten Raum des Schulunterrichts. Dabei sollten vor allem virtuelle Klassenzimmer einen besonderen Schutz erfahren.

Doch was tun, wenn sich Schüler selbst zur Störung verabreden und diese bewusst in Kauf nehmen – ja sogar als Spaß deklarieren? Denn Zutritt bekommen die Fremden von den Unterrichtsteilnehmern, die auf Social-Media-Plattformen ihre Einwahldaten freigeben. Passwortschutz als einzige Hürde reicht in solchen Fällen nicht aus und die Auswirkungen können über einen lustig gemeinten Streich hinausführen – bis hin zur Straftat mit traumatischen Erlebnissen. Die Experten von Zoom setzen sich für ein sicheres Lernumfeld ein. Folgende Maßnahmen, können Lehrer, Eltern und Nutzer ergreifen, um ihre Videokonferenz zu schützen. 

„Für Schulen haben wir das 40-Minuten-Limit aufgehoben und dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind die Daten sicher. Allerdings schützt das nicht vor ungebetenen Gästen! Wir haben daher zusätzlich eine Menge Material zusammengestellt, um sicheren Unterricht über Datenschutz hinaus zu gewährleisten“, sagt Peer Stemmler, Deutschlandchef von Zoom.

Fahrplan für ein sicheres virtuelles Klassenzimmer:

  1. Warteräume einrichten: Lehrer können Störungen vorbeugen, indem sie sogenannte Warteräume vor virtuelle Klassenzimmer schalten. Das ermöglicht ihnen, zu prüfen, wer am Unterricht teilnimmt und ob ihnen der Name bekannt ist. So verwehren sie unerwünschten Personen den Zutritt. Zudem bleiben die Schüler im Warteraum bis der Host anwesend ist und das Meeting eröffnet.
  2. Meeting sperren: Nachdem alle Schüler im „Raum“ sind, kann der Lehrer bzw. Host durch die Einstellung „Meeting sperren“ verhindern, dass nachträglich weitere Personen dem Meeting beitreten.
  3. Teilnehmerberechtigungen einschränken: In den Sicherheitseinstellungen können Lehrer festlegen, dass Schüler die Chatfunktion nicht nutzen und ihren Bildschirm nicht teilen können. Darüber hinaus können sie auch die File-Transfer-Funktion deaktivieren. Diese Einstellungen gelten dann für jede Unterrichtsstunde, die dieser Host gibt.  
  4. Teilnehmer entfernen: Sollte sich dennoch ein unberechtigter Teilnehmer im Raum befinden oder ein Schüler wiederholt den Unterricht stören, kann der Host über die Funktion „Teilnehmer entfernen“ diesen ausschließen.
  5. Teilnehmeraktivitäten aussetzen: Darüber hinaus haben Lehrer die Möglichkeit, die Sitzung vorübergehend zu unterbrechen und störende Teilnehmer diskret zu entfernen. „Teilnehmeraktivitäten aussetzen“ beendet alle Video- und Audio-Funktionen, In-Meeting-Chats, Anmerkungen, Bildschirmfreigaben und Aufzeichnungen sowie Breakout-Räume während dieser Zeit.
  6. Melden durch Teilnehmer: Auch Schüler können einen störenden Nutzer direkt im Videokonferenztool melden. Bei Anwendungen wie Zoom geht dies ganz einfach über das Sicherheitssymbol am Bildschirm oben links.
  7. Service „Benachrichtigung für gefährdete Meetings“: Inhaber eines Zoom-Kontos erhalten eine E-Mail, sobald ihr persönlicher Zoom-Meeting-Link in sozialen Medien und anderen öffentlich zugänglichen Quellen auftaucht.

Hier eine Checkliste, die bei der Einordnung von Datenschutzmaßnahmen hilft.